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#102 WM Analyse - Gruppe G

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In Folge 102 von Hoch gwimmas nimma besprechen wir zum Abschluss unserer WM-Analysen die Gruppe G:
🇧🇪: Die goldene Generation der „Roten Teufel" hat ihren Zenit längst überschritten. Ehemalige Altstars wie Dries Mertens, Eden Hazard, Jan Vertonghen oder Toby Alderweireld haben mittlerweile ihre Karriere im Nationalteam beendet, jüngere Spieler sind mittlerweile nachgerückt, wobei der Umbruch nicht so ganz funktioniert hat – viele Spieler aus dem WM-Kader sind noch ziemlich grün hinter den Ohren und bringen kaum Länderspielerfahrung mit. Es wird somit wohl wieder Mal an den beiden Oldies Kevin de Bruyne und Romelu Lukaku liegen, ob diese belgische Truppe bei der WM für Furore sorgen kann. Beide Top-Stars plagen allerdings Verletzungssorgen.
🇪🇬: Vorne hui, hinten pfui! So könnte man wohl den Kader der „Pharaonen" zusammenfassen. Mit Omar Marmoush, Trezeguet und Superstar Mo Salah haben die Ägypter drei richtig starke Offensivkräfte in ihren Reihen. Der Rest des Kaders spielt allerdings im arabischen Raum, wobei fast die Hälfte des Kaders beim ägyptischen Serienmeister Al Ahly unter Vertrag steht. Kurios: Trotz der Personalsorgen in der Abwehr, stellte die ägyptische Nationalmannschaft eine der besten Defensiven in der WM-Quali und kassierte nur 2 Gegentore. Bei der WM wird sich zeigen, ob die Truppe auch auf höchster internationaler Bühne performen kann.
🇮🇷: Denkbar schlecht läuft die Vorbereitung auf die WM für die iranische Nationalmannschaft: Top-Star Sardar Azmoun, seines Zeichens 57-facher Torschütze, wurde vom Verband suspendiert, weil er sich solidarisch mit seiner Wahlheimat, den Vereinigten Arabischen Emiraten, zeigte. Somit muss der Iran auf jeden Fall auf einen starken Stürmer verzichten, der andere Knipser im Bunde, Mehdi Taremi befindet sich seit Monaten in einer Formkrise und hat seit Februar nicht mehr getroffen. Die Altherrentruppe mit einem Durchschnittsalter von über 32 Jahren wird es wohl auch diesmal wieder schwer haben, die Gruppenphase zu überstehen.
🇳🇿: Auf dem Papier ist Neuseeland die schwächste Mannschaft der ganzen WM, da man nur auf Platz 85 der FIFA-Weltrangliste liegt. Allerdings könnte der Schein trügen und die „All Whites" könnten durchaus eine der Überraschungen werden. Der Großteil des Kaders spielt nämlich auf ordentlichem europäischem Niveau. Zudem kennt Nationaltrainer Darren Bazeley seine Spieler wohl genauso wie gut, wie seine eigenen Kinder. Als ehemaliger U17, U20 und U23-Nationaltrainer arbeitet der gebürtige Engländer schon seit einem Jahrzehnt mit denselben Spielern zusammen. Mit Chris Wood gibt es zudem einen sehr torgefährlichen Stürmer, der immer für ein Tor gut ist.

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