#23 | INNENSTADT vs. SHOPPINGCENTER – wer überlebt? Warum Österreich lieber indoor shoppt – und was das für unsere Städte bedeutet
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In der 23. Folge von „1002 Meinungen“ widmen sich Markus Raml und Paul Eiselsberg einem Thema, das uns alle betrifft: Wie und wo kaufen wir eigentlich ein – und warum?
Basierend auf einer aktuellen IMAS-Studie mit 1.000 Befragten wird der österreichische Handel unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse zeigen ein klares Bild: Shoppingcenter gewinnen – besonders bei jungen Menschen. Doch was steckt wirklich dahinter?
Die beiden diskutieren die größten Herausforderungen für den stationären Handel:– steigender Onlinehandel und internationaler Wettbewerb– wachsender Preisdruck durch Plattformen und Importe– hohe Kosten für Energie, Personal und Infrastruktur– sinkende Margen und weniger Neugründungen im Handel
Gleichzeitig wird deutlich: Es geht längst nicht nur um Preise – sondern um Erlebnisse. Warum bevorzugen viele Menschen Einkaufszentren?
Die Studie zeigt drei zentrale Gründe:✔ alles unter einem Dach✔ wetterunabhängiges Shopping✔ kostenlose Parkmöglichkeiten
Dem gegenüber stehen die Stärken der Einkaufsstraßen:✔ Atmosphäre und Individualität✔ weniger Menschenmassen✔ das Erlebnis „Bummeln“
Doch genau hier liegt die Herausforderung: Während Shoppingcenter gezielt auf Komfort und Unterhaltung setzen, müssen Innenstädte neue Wege finden, um attraktiv zubleiben.
Markus Raml bringt dabei spannende Einblicke aus der Praxis:
Viele Händler kämpfen ums Überleben, Margen schrumpfen und neue Geschäftsmodelle verschwinden. Gleichzeitig zeigt ein Beispiel aus Oberösterreich, dass Innovation, Individualität und Regionalität echte Chancen bieten.
Auch gesellschaftlich wird das Thema relevant:Innenstädte sind mehr als Einkaufsorte – sie sind Begegnungsräume, Identitätsstifter und ein wichtiger Faktor für Tourismus und Lebensqualität.
Die zentraleFrage dieser Folge:
👉 Wie können wir den Handel der Zukunft gestalten – und welche Rolle spielen wir als Konsument:innen dabei?
Eine Folge über wirtschaftliche Realität, gesellschaftliche Verantwortung und die Zukunft unserer Städte.
Die Studie: https://www.imas.at/news/jeder-zehnte-oesterreicherin-kauft-mindestens-woechentlich-online-ein