#32 Wenn Geschwister lernen: Rivalität, Vorbilder und das Familiensystem
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Summary
Geschwister sind die ersten Menschen, an denen das Gehirn lernt, wie Welt funktioniert. Täglich, unfreiwillig – und erstaunlich effektiv.
In dieser Folge von Lernfunken nehmen Birgit und Ina ein Thema unter die Lupe, das in fast jeder Familie mit mehreren Kindern irgendwann auftaucht: Was passiert eigentlich im Gehirn, wenn Kinder miteinander aufwachsen und lernen? Was macht Geschwister zu unbewussten Lernmodellenfüreinander – und wann wird die Nähe zur Belastung?
Birgit erklärt aus neurobiologischer Sicht, warumGeschwisterstreit kein Problem ist, das gelöst werden muss – sondern ein Trainingsfeld, das genutzt werden darf. Und warum ein gut gemeinter Vergleich im Gehirn des Kindes etwas ganz anderes auslöst, als Eltern beabsichtigen.
Dazu sprechen die beiden über ihre eigene Geschwisterwelt – mit Küchentisch-Abfragen und strengen Lernsessions.
Was euch erwartet:
- Warum Geschwister das erste und intensivste soziale Training des Lebens sind – und welche Fähigkeiten dort täglich geübt werden, ohne dass jemand es plant
- Welche neurobiologische Sonderrolle ältere Geschwister einnehmen – und warum sie dasselbst nicht wissen
- Was Vergleiche im Gehirn des Kindes auslösen – und warum die Absicht dabei keine Rolle spielt
- Warum der Moment, in dem ein Kind einem Geschwister etwas erklärt, neurobiologisch einer der wirksamsten Lernmomente überhaupt ist
- Und was Eltern mit Einzelkindern aus dieser Folge mitnehmen können
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