• Sternzeichen Stier - Warum Loslassen so schwer fällt (Folge 39)
    Apr 27 2026

    In dieser Folge von Astromanie widme ich mich voll und ganz dem Tierkreiszeichen Stier. Als 0°-Stier teile ich nicht nur meine fachliche Perspektive als psychologischer Astrologe mit euch, sondern auch ganz persönliche Einblicke in das Wesen dieses erdigen, fixen Zeichens. Wir entschlüsseln, warum Beständigkeit für den Stier kein Stillstand, sondern eine Quelle von Lust und Sicherheit ist.Das Wesen der Stier-Erde: Warum fällt das Loslassen so schwer? Wir erkunden die tiefe Verbindung zwischen Sinnlichkeit, dem Bedürfnis nach Sicherheit und der vermeintlichen Angst vor Veränderung. Basierend auf Fritz Riemanns „Grundformen der Angst“ analysieren wir den Stier als den „zwanghaften“ Pol, der durch Kontrolle und das Bewahren von Materie versucht, der Vergänglichkeit des Lebens zu trotzen. Warum ist Wiederholung für den Stier lustvoll, während sie andere langweilt? Und was passiert, wenn ein Stier „rot sieht“?Psychologische Astrologie & Biografische Analysen: Um das Zeichen lebendig werden zu lassen, schauen wir uns zwei faszinierende Stier-Persönlichkeiten an:Audrey Hepburn (Stier-Sonne, Wassermann-Aszendent, Mond in Fische): Die elfenhafte Erscheinung mit dem tiefen Bedürfnis nach einem ruhigen Zuhause in der Schweiz. Wir sprechen über ihre Treue, ihre Bodenständigkeit und die traumatischen Wurzeln ihrer Essstörung in der Kriegszeit.Salvador Dalí (Sonne, Merkur, Mars & Venus in Stier): Der Inbegriff der sinnlichen Fixierung. Wir analysieren seine halluzinatorische Malweise, seine Besessenheit von Materie und Objekten sowie die psychologischen Hintergründe seines surrealistischen Schaffens.Themen in dieser Folge:Sinnlichkeit als Anker: Die Kraft von Düften, Stoffen und Wohlgerüchen.Wiederkäuen von Gefühlen: Die orale Phase und das Bedürfnis nach Einverleibung.Stier vs. Skorpion: Die Achse zwischen Festhalten und Stirb-und-Werde-Prozessen.Wachstumschancen: Wie man den Mut zum Verzicht findet und den Uranus-Wandel positiv nutzt.Ob du selbst Stier-betont bist, einen Stier im Leben hast oder einfach die Tiefe der psychologischen Astrologie liebst – diese Folge bietet eine umfassende Analyse der Stärken und Schattenseiten dieses Zeichens.Kapitelübersicht (Zeitstempel): 00:00 – Intro: Das Geheimnis des Stiers entschlüsselt 01:02 – Ganz persönlich: Meine Erfahrungen als 0°-Stier 03:13 – Die Psychologie der Erde: Sinnlichkeit & Materie 04:00 – Riemanns Grundformen: Die Angst vor Veränderung 05:30 – Fixe Qualitäten: Warum der Stier Energie staut 06:45 – Die Lust an der Wiederholung: Warum wir das Alte lieben 09:20 – Stier & Skorpion: Das Glas halb voll vs. halb leer 13:42 – Die große Aufgabe: Loslassen und Verzicht lernen 16:00 – Melancholie & Phlegma: Wenn der Stier passiv wird 18:00 – Analyse: Audrey Hepburn – Zwischen Eleganz und Bodenhaftung 22:12 – Analyse: Salvador Dalí – Die Sinnlichkeit des Surrealen 26:00 – Körperlichkeit: Joschka Fischer & der Jojo-Effekt 27:09 – Fazit & persönlicher Ausblick✨ Empfohlene Literatur & Quellen:Fritz Riemann: Grundformen der Angst (Ein Standardwerk der Psychologie)Sean Hepburn Ferrer: Audrey Hepburn – An Elegant Spirit (Biografische Einblicke)Über diesen Kanal: Auf Martin Sebastian Moritz – Astrologie & Psychologie verbinde ich klassisches Astrologie-Wissen mit tiefenpsychologischen Ansätzen. Es geht mir nicht um Vorhersagen, sondern um Selbsterkenntnis und das Verständnis für unsere menschlichen Dynamiken.Schau auch auf meinen Kanälen vorbei:

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    28 mins
  • Saturn in den 12 Tierkreiszeichen – Verhärtung und Arbeit am Selbstwert (Folge 38)
    Apr 14 2026
    Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Astromanie! Heute steigen wir tief in die psychologische Dynamik des Saturns ein. Nachdem wir in Folge 37 die Hemmung und das Opfer-Thema beleuchtet haben, widmen wir uns heute dem Abwehrmechanismus der Überkompensation.Was passiert, wenn wir den Schmerz und die Angst vor dem Versagen nicht spüren wollen? Wir gehen in den Widerstand, wir werden hart, wir leisten zwanghaft – wir verhärten. Ich jage Saturn für euch durch den kompletten Tierkreis:♈ Widder: Hier zeigt sich Saturn oft in einer aggressiven Durchsetzung. Aus der Angst, zu kurz zu kommen, wird ein ständiger Kampf um die eigene Ego-Struktur. Da Saturn hier im Fall steht, wird die eigene Unsicherheit oft durch übertriebenes "Anecken" kaschiert.♉ Stier: Die Überkompensation führt hier oft zu einem zwanghaften Festhalten an Materie und Besitz. Es entsteht ein massiver Stabilitätszwang und eine übertriebene Sorge um die körperliche Absicherung, um das innere Unbehagen zu betäuben.♊ Zwillinge: Wenn die Angst vor "Dummheit" regiert, flüchtet man sich in zynischen Intellektualismus. Wissen wird wie eine Waffe gesammelt, um in jeder Kommunikation die Oberhand zu behalten, ohne die Informationen wirklich innerlich zu verarbeiten.♋ Krebs: Ein schwieriges Pflaster, da Saturn hier im Exil steht. Überkompensation zeigt sich in einer fast erstickenden Fürsorge oder einem demonstrativen Gefühlsexhibitionismus, um die eigene emotionale Verletzlichkeit zu schützen.♌ Löwe: Auch hier im Exil, treibt die Angst vor der Bedeutungslosigkeit den Löwe-Saturn ins Rampenlicht. Man braucht ständige Bestätigung und Glanz im Außen, um den inneren Mangel an echtem Selbstwert zu deckeln.♍ Jungfrau: Hier wird Saturn zum Kontrollfreak. Ob Gesundheitswahn, Hypochondrie oder zwanghafte Ordnung – alles muss perfekt analysiert sein, um das unberechenbare Chaos der Welt (und der eigenen Psyche) auszusperren.♎ Waage: In der Erhöhung neigt Saturn hier dazu, soziale Normen über alles zu stellen. Man wird zum strengen Schiedsrichter der Moral und verliert vor lauter Gerechtigkeitsdrang die eigene, lebendige Beziehungsfähigkeit.♏ Skorpion: Die Angst vor Kontrollverlust führt zu tiefem Misstrauen. Man nutzt Machtstrategien oder wird zur "Drama-Queen", um in der Transformation niemals die eigene Deckung aufgeben zu müssen. Ein klassisches Thema der Schattenarbeit.♐ Schütze: Hier schwankt die Dynamik zwischen depressiver Sinnsuche und missionarischem Eifer. Die Überkompensation ist der "Giga-Mega-Wahn" – man muss andere unbedingt von der eigenen Weltanschauung überzeugen, um die eigene Hoffnungslosigkeit nicht zu spüren.♑ Steinbock: Im Domizil zeigt Saturn seine härteste Seite. Die "General-Feldmarschall-Attitüde" dient als Schutzpanzer. Disziplin und Karriere werden zum Selbstzweck, um jede Form von menschlicher Schwäche zu unterdrücken.♒ Wassermann: Ebenfalls im Domizil, führt die Angst vor gewöhnlicher Zugehörigkeit zu einer arroganten Distanz. Man berauscht sich an der eigenen Individualität und Freiheit, um der Angst vor echter emotionaler Nähe zu entgehen.♓ Fische: Saturn flüchtet hier vor der Grenzenlosigkeit in starre spirituelle Dogmen oder verliert sich in der Rolle des ewig leidenden Heiligen, um der Auflösung eine künstliche Struktur entgegenzusetzen.⚠️ Hinweis: Höre unbedingt erst Folge 37 (Angst & Selbstwert), um das Fundament zu verstehen.🎓 Vertiefe dein Wissen – Die Saturn-Masterclass:Erhalte Zugriff auf alle Aufzeichnungen, Live-Termine (16.5. / 13.6. / 11.7.) und die exklusiven Lern-PDFs mit allen Folien.👉 Anmeldung & Info: https://astro-via.com/aktuelle-masterclasses🌟 Individuelle Analyse deines Horoskops (DE/EN):🌐 Terminanfrage: https://astro-via.com/astrologische-beratung-selbsterkenntnis-orientierungViel Freude beim Hören! ✨#PsychologischeAstrologie #Saturn #HoroskopAnalyse #Selbstwert #Überkompensation #Schattenarbeit #Resilienz #AstrologieLernen #MartinSebastianMoritz #Astromanie #Tierkreiszeichen #Planetenwürden
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    27 mins
  • Folge 37: Saturn im Horoskop Teil 1: Angst und Selbstwertthemen
    Mar 15 2026

    Astromanie Folge 37: Saturn Teil 1 – Angst, Selbstwert & die Ebene der Hemmung

    In dieser 37. Folge von Astromanie starten wir eine intensive Dreier-Reihe über einen Planeten, der oft einen denkbar schlechten Ruf genießt: Saturn. Er gilt als der Übeltäter, der Spielverderber oder der „Hüter der Schwelle“. Doch in dieser Episode schauen wir uns die psychologische Tiefe an, die hinter Saturn steckt und wie er unseren Alltag durch Themen wie Angst und Selbstwert prägt.

    Ich erzähle dir ganz ungeschminkt von meinem eigenen Saturn – von meiner Zeit als stotternder Junge, der sich am liebsten unsichtbar gemacht hätte, bis hin zum Lampenfieber, das mich heute noch begleitet. Wir besprechen, warum es ein Irrglaube ist, dass man irgendwann „fertig“ ist, und warum es ein lebenslanges Üben bleibt, sich der Welt „zuzumuten“.

    Die Themen dieser Folge im Überblick:

    • Der Hüter der Schwelle: Warum Saturns Ruf als Übeltäter zu kurz greift.

    • Die Ebene der Hemmung: Wie Saturn wie ein Deckel auf unserer Lebendigkeit sitzen kann.

    • Prokrastination & Schutz: Warum wir Dinge aufschieben, um uns vor Schmach zu schützen.

    • Die Lizenz zum Jammern: Wenn die Opferrolle zur verführerischen Falle wird.

    • Wohlwollen statt Leistung: Wie man eine neue, weichere innere Stimme kultiviert.

    • Biografische Schwellen: Ein Ausblick auf den Saturn-Return mit 29, 58 und 84 Jahren.

    Diese Folge ist eine Einladung an dich, deine Ängste nicht wegzudrücken, sondern sie als Teil deines „Gefühls-Kuddelmuddels“ anzunehmen und Saturn als Chance für echte, bodenständige Zufriedenheit zu begreifen.

    Saturn-Masterclass: Die vierteilige ReiseMöchtest du tiefer in die Deutung deines persönlichen Saturns eintauchen? Am 11. April startet meine neue Masterclass.Frühbucherpreis bis 20. März!👉 Infos & Anmeldung: https://astro-via.com/product/saturn-masterclass-horoskopdeutung/

    🪐 Vorschau: In der nächsten Folge (Nr. 38) besprechen wir Saturn in der Überkompensation – das Thema „Liebe durch Leistung“.

    Kontakt & Beratung:Webseite: https://astro-via.com/Instagram: @martinsebastianmoritz

    Lass mir gerne eine Bewertung da oder schreibe mir: Welche kritische Stimme in dir kennst du besonders gut und was sagt sie dir oft?


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    26 mins
  • Folge 36: Chiron im Horoskop: Die Angst, eine Zumutung zu sein
    Mar 1 2026

    DARF ICH ANDEREN ZEIGEN, WIE ES MIR WIRKLICH GEHT – ODER BIN ICH DANN EINE ZUMUTUNG?

    In Folge 36 von ASTROMANIE sitzen wir gemeinsam auf meinem Sofa (mit Kaffee und meinen Katern Cookie und Toffee) und schauen uns ein Thema an, das uns alle im Innersten berührt: CHIRON, der verwundete Heiler. Warum fällt es uns so schwer, die Balance zu finden zwischen dem Wunsch, uns mitzuteilen, und der Angst, für andere „zu viel“ zu sein?

    ZUM NACHHÖREN UDN FINDEN (TIMECODES):00:00 Intro: Die stabilisierende Kraft von Haustieren02:45 Transite der langsamen Läufer: Neptun und Saturn auf Chiron05:30 Die Scham der Unvollkommenheit: Warum „gut genug“ nicht reicht08:15 Der innere Saboteur: Warum wir uns vor der Schmach schützen wollen11:00 Widder-Energie: Mut, Konkurrenz und der Druck, der Schnellste zu sein15:20 Biografische Rückschau: Chiron-Return mit 50 und alte Wunden19:45 Psychologische Praxis: Die richtige Distanz zu Klienten finden23:15 Die Falle der „Liebe durch Leistung“: Bin ich nur wertvoll, wenn ich helfe?26:00 Authentisches Mitteilen: Wie viel „nackig machen“ ist gesund?28:30 Einladung zum Chiron-Webinar & Abschluss


    Was mich an diesem Thema bewegt:

    In dieser Folge vertiefen wir das Chiron-Thema aus einer ganz persönlichen Perspektive. Ich erzähle dir, warum ich selbst als Stier oft 10 bis 20 Jahre brauche, um „in die Pötte“ zu kommen – nicht aus Faulheit, sondern weil der Chiron in Widder mir einflüstert, ich sei noch nicht gut genug. Wir besprechen das Phänomen der AMBIVALENZ: Warum wir Dinge aufschieben, um uns vor Enttäuschung zu schützen, und wie dieser innere Saboteur uns die Suppe versalzt.

    Ein zentraler Punkt ist die „LIEBE DURCH LEISTUNG“. Viele von uns definieren ihren Selbstwert komplett über das Zuhören und Helfen. Ich spreche darüber, wie ein angeknackster Selbstwert uns dazu treibt, uns hinten anzustellen, und wie wir lernen können, aus diesem Hamsterrad auszusteigen.

    Wir werfen zudem einen Blick auf die WIDDER-ENERGIE im Horoskop. Widder ist ein Mutzeichen, aber mit Chiron dort fühlen wir oft einen enormen Konkurrenzdruck. Ich teile mit dir meine eigenen Erfahrungen mit der Angst vor Konkurrenz und wie ich heute versuche, darauf zu vertrauen, wer ich bin, statt anderen nachzueifern.

    Diese Folge ist eine Einladung, Fehler nicht als Scheitern zu betrachten, sondern als Erfahrungen, die in deinem biografischen Repertoire bisher einfach noch gefehlt haben.

    WENN DU DAS THEMA FÜR DICH KLÄREN MÖCHTEST:

    PERSÖNLICHE BERATUNG:Möchtest du deinen eigenen Chiron im Horoskop verstehen? Buche gerne eine Beratung:

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    CHIRON-WEBINAR (14. MÄRZ):„Chiron in Beziehungen“. Erfahre, wie deine Wunden deine Partnerschaft prägen.Infos & Anmeldung:

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    🪐 VORSCHAU APRIL:Freut euch auf einen neuen Intensivkurs zum Thema SATURN in vier Teilen.

    FOLGE dem Podcast „Astromanie“ hier auf Spotify, um keine Episode zu verpassen. Wenn dir diese Folge geholfen hat, teile sie gerne mit einem Menschen, der heute hören muss, dass er KEINE Zumutung ist.

    #Chiron #PsychologischeAstrologie #Selbstwert #Astromanie #MartinSebastianMoritz #Widder #Horoskop #Lebenshilfe #PodcastDeutsch


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    28 mins
  • Folge 35: Schattenzündung: Sonnenfinsternis in Wassermann - Spürst du einen Ruck?
    Feb 22 2026

    Beratungen buchen unter: https://astro-via.com/astrologische-beratung-selbsterkenntnis-orientierung/

    Diese Episode trägt den Titel „Schattenzündung – Sonnenfinsternis im Wassermann“. Und sie ist bewusst nicht nur eine klassische Deutung einer Finsternis, die bereits ein paar Tage zurückliegt. Denn gerade bei Sonnenfinsternissen ist es spannend, im Nachhinein zu beobachten, was sich tatsächlich gezeigt hat. Was hat sich verschoben? Wo spürt man ein Kippen, einen Ruck, vielleicht eine innere Neujustierung? Finsternisse wirken selten nur punktuell – sie setzen Prozesse in Gang.

    Astrologisch ist eine Sonnenfinsternis immer ein Neumond, aber in einer besonderen Intensität. Der Mond schiebt sich zwischen Erde und Sonne, das Licht wird verdeckt. Symbolisch geht es um Verdichtung, Beschleunigung und das Sichtbarwerden von Themen, die zuvor im Schatten lagen. Manchmal sind es äußere Ereignisse, manchmal sehr persönliche Entwicklungen. Oft merken wir erst im Rückblick, dass hier ein Wendepunkt markiert wurde.

    Diese Finsternis fand auf 28 Grad Wassermann statt und stand im Quadrat zu Uranus. Und genau das macht sie so elektrisierend. Uranus regiert den Wassermann. Wenn er im Spannungsaspekt steht, geht es um Freiheitsimpulse, um plötzliche Einsichten, um das Bedürfnis auszubrechen. Besonders betroffen sind die späten Grade der fixen Zeichen: Wassermann, Stier, Löwe und Skorpion. Wer dort Planeten stehen hat, könnte diese Energie deutlicher spüren – als innere Unruhe, als Reibung, als Wunsch nach Veränderung.

    Wassermann unterscheidet sich grundlegend von seinem Gegenzeichen Löwe. Während Löwe fragt: Wer bin ich?, definiert sich Wassermann oft über Abgrenzung. So bin ich nicht. Es geht um Individualität, um Andersartigkeit, um das Gefühl, nicht in das Gewohnte zu passen. Das kann sich im Beruf zeigen, in Beziehungen oder im eigenen Selbstverständnis. Vielleicht entsteht der Wunsch nach mehr Freiraum. Vielleicht merkt man, dass man alte Rollen nicht mehr tragen möchte. Vielleicht fühlt man sich plötzlich fremd im eigenen Alltag.

    Parallel dazu wirkt der Wechsel von Saturn in den Widder, wo er auf Neptun trifft. Diese Konstellation erzeugt eine merkwürdige Mischung aus Aufbruch und Nebel. Einerseits das Bedürfnis, neu zu beginnen, sich zu behaupten, selbstbestimmt zu handeln. Andererseits eine diffuse Erschöpfung, ein Gefühl von Unsicherheit, von nicht klar sehen können. Diese Spannung bildet den Hintergrund, vor dem die Finsternis wie eine Zündung wirkt – eine Schattenzündung. Etwas wird angestoßen, auch wenn wir noch nicht genau wissen, wohin es führt.

    Viele Menschen berichten derzeit von erhöhter Reizbarkeit. Die Nerven liegen blank. Kleine Bemerkungen treffen härter, Entscheidungen fühlen sich schwerer an. Vielleicht ist das kein Zufall. Wir leben in einer Zeit massiver digitaler Beschleunigung. Künstliche Intelligenz verändert Arbeitsfelder, soziale Medien verkürzen Aufmerksamkeitsspannen, Vergleichsdruck ist allgegenwärtig. Das Nervensystem steht unter Dauerstrom. Und genau hier wird die Frage nach Selbstbestimmung akut.

    In dieser Folge spreche ich auch darüber, wie leicht wir beginnen, uns selbst zu optimieren. Mit Filtern, mit bearbeiteten Bildern, mit künstlich erzeugten Versionen unserer Persönlichkeit. Wie verführerisch es ist, eine makellose Oberfläche zu präsentieren. Und wie schwierig es wird, sich selbst ehrlich zu zeigen. Authentizität ist kein romantischer Begriff mehr, sondern eine echte Herausforderung. Wer bin ich – jenseits von Projektionen, Erwartungen und digitalen Spiegeln?

    Das chinesische Neujahr im Zeichen des Feuerpferds verstärkt diese Dynamik. Feuer steht für Identität, Mut und Selbstbehauptung. Das Pferd bringt Tempo und Innovationskraft. Diese Energie passt zur Widder-Betonung und erhöht den Druck, etwas zu wagen. Gleichzeitig bremsen Saturn und Neptun. Aufbruch und Müdigkeit stehen nebeneinander. Tempo und Nebel. Genau darin liegt die Ambivalenz dieser Zeit.

    #sonnenfinsternis2026 #astrologie2026 #saturnneptun

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    27 mins
  • Folge 34: Saturn-Neptun: Kollektive Erschöpfung
    Feb 8 2026

    Saturn trifft Neptun – wieder einmal. Diese Konjunktion hat uns durch 2025 bereits intensiv begleitet, und jetzt steht sie erneut bevor. Neptun wartet geduldig, Saturn springt in den nächsten Tagen über die kosmische Schwelle in den Widder und holt ihn ein. Und genau darüber spreche ich in dieser Folge: über Saturn, über Neptun – und darüber, warum gesellschaftlich gerade so viel Erschöpfung in der Luft liegt. Dieses diffuse Grummeln. Diese Müdigkeit, die tiefer geht als nur „zu wenig geschlafen“.Außerdem beginne ich am 14. März eine neue Astro-Lounge-Reihe zum Thema Saturn: Saturn in Zeichen, Häusern, Aspekten, Beziehungen. Ein Kernthema im Horoskop. Wer mitarbeiten möchte, kann mich gerne kontaktieren.In den letzten Wochen habe ich über 100 Stunden Webinar-Material aus zehn Jahren gesichtet, geschnitten, neu strukturiert. Daraus ist ein modulares Lernangebot entstanden: Wer bestimmte astrologische Themen vertiefen möchte – Aspekte, Häuserherrscher, Uranus, Neptun oder andere Planeten – kann Webinaraufzeichnungen erwerben und zusätzlich Einzelstunden buchen. Ein flexibles Format für alle, die gezielt Lücken schließen möchten.Saturn–Neptun steht für Erschöpfung und Desillusionierung – aber auch für Verantwortung im Mitgefühl. Neptun möchte verschmelzen, träumen, hoffen. Saturn setzt Grenzen, strukturiert, prüft Realität. Wenn diese beiden zusammenkommen, entsteht Druck. Man dreht ein bisschen hohl. Sehnsucht trifft auf Begrenzung. Idealismus auf Ernüchterung.Gerade nach Neptun in den Fischen – einer Phase, die uns zwischen Ekstase und Verlorenheit pendeln ließ – wirkt Saturn wie der Kater am nächsten Morgen. Und jetzt, mit dem Übergang in den Widder, glauben viele: Neustart, alles wird neu. Ich sehe das differenzierter. Widder bringt Energie, ja. Aber auch Konfrontation. Druck. Eigenverantwortung.Besonders betroffen sind alle mit Planeten oder Achsen auf den ersten Graden kardinaler Zeichen (Widder, Krebs, Waage, Steinbock). Hier kann sich der innere Konflikt zuspitzen: Ich bin ausgelaugt – und gleichzeitig sagt eine Stimme: „Reiß dich zusammen.“In meinen Beratungen arbeite ich stark erdend. Listen machen. Ziele definieren. Realistische Schritte planen. Nicht von Enttäuschung zu Traum zu Enttäuschung taumeln, sondern regulieren. Verantwortung übernehmen. Sich selbst führen.Ein großes Thema ist auch künstliche Intelligenz. Der Algorithmus weiß längst, was uns interessiert. Überall tauchen Angebote auf: „Lass die KI dein Buch schreiben, deine Kurse erstellen, Millionär werden ohne Aufwand.“ Die Botschaft schwingt mit: Wer noch selbst denkt und arbeitet, ist dumm.Das erzeugt Stress. Filtergesichter, künstliche Stimmen, austauschbare Werbung – eine neptunische Welt, die sich selbst berauscht. Und Saturn fragt: Was ist echt? Wo ist Substanz?Ich plädiere für Ecken und Kanten. Für Authentizität. Für wackelige, aber echte Präsenz. Wir hungern nach echten Begegnungen. Nach Inhalten mit Haltung. Nach Menschen, die etwas Persönliches sagen.Saturn und Neptun können auch konstruktiv wirken: Trost plus Struktur. Mitgefühl plus Verantwortung. Wie in einer Kirchengemeinde, in der Menschen Halt suchen. Oder im Freundeskreis, wenn man aktiv Kontakt aufnimmt, statt auf den ersten Schritt des anderen zu warten.Es geht um Balance: Anspannen und Entspannen. Arbeiten und Innehalten. Verantwortung übernehmen – ohne sich auszubrennen.Astrologisch gesehen stehen wir an einer Schwelle. Historisch erinnert Neptun im Widder an Phasen missionarischer Expansion. Aber auf globalpolitische Prozesse haben wir wenig Einfluss. Auf unser eigenes Leben schon.Saturn ist die Zeit. Der Körper. Die Endlichkeit. Neptun ist die Ahnung von Ewigkeit. Beides stimmt. Und genau in dieser Spannung leben wir.#SaturnNeptun#SaturnImWidder#NeptunImWidder#PsychologischeAstrologie#Identitätskrise

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    30 mins
  • Folge 33: Neptun in Widder - Eintritt in eine neue Zeit
    Jan 24 2026

    In dieser Episode beschäftigen wir uns mit einem Thema, das in der Astrologie gerade große Wellen schlägt: Neptun in Widder. Dies ist ein Transit, der viele spannende und auch herausfordernde Themen aufwirft. Es gibt jede Menge Hoffnungen und Chancen, die mit diesem Transit verbunden sind, aber auch ebenso viele Ängste und Befürchtungen. Wie immer bei Neptun: Es ist wichtig, alle Perspektiven zu betrachten, bevor wir zu schnellen Schlussfolgerungen kommen. Ich versuche in dieser Folge diese verschiedenen Facetten zu beleuchten.Neptun in Widder läutet einen Prozess ein, den wir alle persönlich spüren können, auf gesellschaftlicher und individueller Ebene. Es ist der Beginn eines langsamen Wandels, ein energetischer Neustart, der uns dazu einlädt, unsere Visionen zu hinterfragen und neu zu definieren. Doch genauso wie es große Chancen für uns als Menschheit gibt, können auch Enttäuschungen und Konflikte auftreten. Neptun will uns dazu anregen, Visionen zu entwickeln, aber auch Illusionen und idealisierte Vorstellungen zu entlarven, damit wir uns nicht in der Täuschung verlieren.Ein wichtiger Punkt, den wir im Zusammenhang mit diesem Transit immer berücksichtigen müssen, ist der größere astrologische Kontext. Neptun ist ein langsamer Planet, und wie alle Langsame-Läufer müssen wir uns bewusst sein, dass seine Wirkungen über einen langen Zeitraum entfaltet werden. Neptun braucht ca. 165 Jahre, um einmal durch den Zodiak, es geht also um tiefere, subtile, langsam wirkende Themen. Dabei ist es wichtig, dass wir auch die anderen Langsamläufer wie Pluto und Uranus mit berücksichtigen. Pluto im Wassermann hat in den letzten Jahren große gesellschaftliche Umbrüche ausgelöst und uns die Themen Individualität, Rechte und Freiheit näher gebracht. Demokratie und Humanismus werden auf den Kopf gestellt. Der Pluto-Transit im Wassermann ist eine wichtige Grundlage für die Zeit, in der wir uns gerade befinden. Es geht darum, die bestehenden Strukturen und Systeme infrage zu stellen und zu sehen, wie sich das Bild des „Mensch-Seins“ in einer zunehmend digitalisierten Welt verändert. Hier geht es um die Frage, was uns als Menschen ausmacht und wie wir uns als Individuen innerhalb einer Gesellschaft begreifen.Der Eintritt von Neptun in Widder im März 2025 war ein bedeutender Moment für uns alle. Wenn du also wichtige Planeten in den ersten Gradzahlen der kardinalen Zeichen (Widder, Waage, Krebs, Steinbock) hast, dann wird dieser Transit dich besonders ansprechen. Widder ist ein Zeichen, das für Mut, Neuanfang und Selbstbehauptung steht. Ein idealer Zeitpunkt, um die eigenen Visionen zu hinterfragen und sich zu fragen: Was will ich wirklich? Neptun wird euch auffordern, eure Vorstellungen von Erfolg, Selbstverwirklichung und eure Lebensziele zu hinterfragen. Habt ihr euch vielleicht zu sehr in eine Idealisierung eines Traums oder Ziels verrannt? Wo hast du dich vielleicht getäuscht oder enttäuscht? Neptun lädt uns immer dazu ein, uns von falschen Illusionen zu befreien und die Realität zu sehen. Vielleicht erkennst du, dass ein langfristiger Traum nicht mehr zu dir passt, oder du fühlst dich in deinem aktuellen Lebensweg blockiert. Doch statt in Enttäuschung zu versinken, geht es darum, neue Visionen zu entwickeln und sich mutig auf einen neuen Weg zu begeben.Ein weiteres bedeutendes Thema, das Neptun in dieser Zeit anspricht, ist die digitale Revolution. Durch das Aufkommen von Künstlicher Intelligenz und sozialen Medien haben wir die Möglichkeit, uns selbst und unsere Welt in einer Weise darzustellen, die in der Vergangenheit unvorstellbar war. Doch diese neue Ästhetik hat auch ihren Preis. Neptun im Widder wird uns möglicherweise dazu auffordern, über die Authentizität in einer digitalen Welt nachzudenken. Wir leben in einer Zeit, in der es immer schwieriger wird, zwischen echten und künstlich erschaffenen Bildern und Stimmen zu unterscheiden.

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    31 mins
  • Folge 32: Chiron, der verwundete Heiler - Trost und Intimität im Horoskop
    Jan 3 2026

    Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Astromanie. Heute geht es um Chiron. Um den verwundeten Heiler. Und vor allem darum, wie ich mit Chiron im Horoskop arbeite. Nach meinem Verständnis hat Chiron sehr viel mit Intimität zu tun. Mit Trost. Und mit der Frage, wie wir mit unseren Wunden leben – und wie nah wir anderen Menschen mit ihnen kommen dürfen.Warum also Chiron? Zum einen, weil im Januar im Rahmen meiner Astro-Lounge eine dreiteilige Chiron-Reihe startet. Zum anderen, weil ich bei berühmten Persönlichkeiten immer wieder sehe, wie deutlich Chiron biografisch wirkt. Ein aktuelles Beispiel ist Brigitte Bardot.Sie wird bis heute als Ikone gefeiert: schön, sinnlich, unvergessen. Gleichzeitig war sie zutiefst verbittert, homophob, voller Hass, politisch radikalisiert. Auch die Beziehung zu ihrem einzigen Sohn war von Ablehnung geprägt. Und dennoch engagierte sie sich mit großer Hingabe für den Tierschutz. Im Horoskop finden wir Chiron im sechsten Haus – unter anderem das Haus der Haustiere – auf ihrem Zwillingsmond. Diese Verschiebung von Fürsorge auf einen Bereich und radikale Abwendung von Menschen begegnet mir immer wieder. Tiere als Projektionsfläche für Liebe, weil die Enttäuschung über Menschen zu groß geworden ist.Damit sind wir beim Mythos Chiron. Entdeckt wurde er 1977, in einer Zeit großer gesellschaftlicher Umbrüche. Mythologisch ist Chiron ein Zwitterwesen, halb Mensch, halb Pferd. Gezeugt von Kronos, der sich in Pferdegestalt einer Nymphe näherte. Diese schämte sich für das Kind und verstieß es. Chiron wuchs zurückgezogen auf, entwickelte heilerische Fähigkeiten, wurde Lehrer vieler Helden – und blieb doch selbst unheilbar verwundet. Seine Wunde heilte nie vollständig. Sie wurde immer wieder aktiviert.Astrologisch zeigt Chiron genau dort im Horoskop eine Verletzung, die tief sitzt. Eine Wunde, die oft nicht offen sichtbar ist, sondern kompensiert, überdeckt oder verleugnet wird. Gerade in einer Leistungsgesellschaft ist wenig Raum für Schwäche. In meiner Arbeit frage ich deshalb immer: Wie wurde mit dieser Wunde in der Kindheit umgegangen? Gab es Trost oder Scham? Mitgefühl oder Verdrängung?Ich sage oft: Dort, wo Chiron steht, liegt das größte Potenzial für Intimität. Und Intimität hat nichts zwangsläufig mit Sexualität zu tun. Man kann Sex haben und dabei vollkommen unberührt bleiben. Intimität entsteht dort, wo man sich zeigen darf – mit Unsicherheit, mit Narben, mit Dingen, für die man sich schämt. Ohne bewertet zu werden. Ohne Mitleid. Sondern mit echtem Mitgefühl.In der Paartherapie arbeite ich genau damit. Hinter Reizbarkeit, Bissigkeit oder Rückzug liegt fast immer ein Gefühl von Hilflosigkeit oder Angst. Wenn Menschen sich trauen, diese Ebene zu zeigen, entsteht Verbindung. Besonders dann, wenn sich ähnliche Chiron-Themen begegnen. Ich nenne das gern: gemeinsam Wunden lecken. Wie Tiere es tun, wenn sie verletzt sind. Oder wie Narben, die verheilen – oder manchmal noch einmal geöffnet werden müssen, damit sie richtig zusammenwachsen.Chiron steht zwischen Saturn und Uranus. Zwischen Körper und Geist. Seine Umlaufzeit beträgt etwa 50 Jahre, seine Bahn ist hoch elliptisch. Er ist ein Grenzgänger – astrologisch wie symbolisch.Je nach Element zeigt sich die Wunde unterschiedlich: In Feuerzeichen geht es um Identität und Selbstwert, oft überkompensiert durch Stärke. In Erdzeichen um Sicherheit, Körperlichkeit und Halt. In Luftzeichen um Nähe, Distanz und Verstehen. In Wasserzeichen um tiefe emotionale Verletzungen, Angst vor Verlust oder Ohnmacht.Zum Schluss noch der Hinweis auf meine dreiteilige Chiron-Reihe in der Astro-Lounge: Am 10. Januar geht es um Chiron in den zwölf Häusern, am 14. Februar um Chiron-Aspekte und am 14. März um Chiron in Beziehungen. Alle Termine werden aufgezeichnet, man kann also auch später einsteigen. Alle Infos und die Anmeldung findet ihr auf meiner Webseite unterhttps://astro-via.com/astrologie-lerngruppe-astrolounge-horoskopdeutung/

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    35 mins