Die Krise der Information: Waren wir früher besser informiert? | Marco Kovic
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Wir leben in einer Zeit, in der Informationen schneller verfügbar sind als je zuvor – doch werden wir dadurch auch besser informiert? Marco Kovic, Sozialwissenschaftler und Autor, ordnet in diesem Gespräch ein, wie sich menschliche Kommunikation vom Lagerfeuer bis zum Algorithmus entwickelt hat – und was dieser rasante Wandel mit unserem Denken, unserer Urteilsfähigkeit und unserem gesellschaftlichen Zusammenleben macht.Im Zentrum steht die Frage, wie digitale Plattformen und deren algorithmische Logik unsere Informationswahrnehmung prägen: Warum neigen wir dazu, uns in Echokammern einzurichten? Weshalb reagieren wir auf emotionale Inhalte mit passivem Konsum statt mit kritischer Reflexion? Und wieso fällt es uns zunehmend schwer, Risiken rational einzuschätzen, obwohl – oder gerade weil – wir ständig mit Informationen überflutet werden?Wir sprechen zudem über die historische Entwicklung der Massenkommunikation, die Rolle moralischer Überzeugungen in politischen Filterblasen sowie darüber, warum ideologische Bubbles die Fähigkeit zum echten Dialog gefährden. Marco Kovic plädiert für mehr intellektuelle Offenheit, das bewusste Aufsuchen unbequemer Perspektiven und die Bereitschaft, die eigenen Überzeugungen zu hinterfragen und zu begründen.Dieses Gespräch dient der gesellschaftlichen und medienwissenschaftlichen Einordnung aktueller Entwicklungen.Viel Freude mit der Folge!Gastvorschläge für zukünftige Swisslectures-Podcasts gerne in die Kommentare oder an info@swisslectures.ch