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Die Podcast-Reportage

Die Podcast-Reportage

By: Valerie Wagner
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Herzlich Willkommen zu „Die Podcast-Reportage“. Mein Name ist Valerie Wagner und ich bin Host dieser Sendung. In die Podcast-Reportage ist ein Interview-Podcast in dem ich mit Menschen spreche, die eine spannende Geschichte zu erzählen haben oder Experten auf ihrem Gebiet sind. Ich podcaste seit 2017 in unterschiedlichen Formaten und freue mich dass du eingeschaltet hast. Lass mir gern ein Abo da und wenn dir der Podcast gefällt, dann schreib gerne eine Bewertung auf dem Podcatcher deiner Wahl. Mehr zu mir findest du auf meiner Website www.valerie-wagner.de. Und jetzt Viel Spaß beim Hören der Folge!© 2017 - 2026 Valerie Wagner Relationships Social Sciences
Episodes
  • Rezension: Wild wuchern von Katharina Köller
    Jun 7 2026
    Die eine hat alles, was das bürgerliche Leben anbietet und blutet darunter. Die andere hat sich all dem entzogen und lebt in einer Art von Freiheit, die fremd und faszinierend zugleich wirkt. Die beiden Protagonistinnen Marie und Johanna könnten unterschiedlicher nicht sein. „Wild wuchern“ erschien am 26. Februar 2025 im Penguin Verlag und hat 208 Seiten. Es ist ein Roman, der bleibt. Nicht weil er Antworten gibt, denn das Ende löst nichts auf, und das ist gut so. Sondern weil er Fragen stellt, die man mit sich trägt: Wovor fliehen Frauen, wenn alles von außen stimmt? Was bedeutet Freiheit wirklich? Und was könnten wir sein, wenn wir aufhören, das zu sein, was andere von uns erwarten? Empfehlenswert für alle, die Lust auf ausgefallene Sprache, Bergkulisse, weibliche Selbstermächtigung und eine Geschichte haben, die bis zur letzten Seite in der Schwebe hält. Katharina Köller ist Schriftstellerin, Schauspielerin und Theatermacherin aus dem Burgenland, heute in Wien und Innsbruck zuhause. 2020 debütierte sie mit dem preisgekrönten Roman „Was ich im Wasser sah", 2025 folgte „Wild wuchern". Ihre Texte verbinden literarisches Erzählen mit theatralem Denken – sinnlich, atmosphärisch und an den Grenzen der Genres.
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    6 mins
  • Rezension: Toxic Tantra - Machtmissbrauch und Manipulation im Yoga von Christiane Hawranek und Katja Paysen-Petersen
    Jun 4 2026
    Selten habe ich ein Sachbuch so verschlungen wie "Toxic Tantra - Machtmissbrauch und Manipulation im Yoga". Ich war zunächst skeptisch, weil ich bereits die gleichnamige Staffel im Seelenfänger-Podcast vom BR kannte und dachte, das wird eine Wiederholung nur halt in gedruckter Form. So ist es aber nicht. Christiane Hawranek und Katja Paysen-Petersen haben weiter recherchiert, sind von weiteren Aussteigern angesprochen worden oder aufmerksam geworden und haben die Geschichte von vier Protagonisten: Lilly, Melinda, Azrael – die es rausgeschafft haben. Und Ida die immer noch der Bewegung angehört. Es geht um eine Yoga-Bewegung in rund 30 Ländern mit schätzungsweise 40.000 Anhängerinnen und Anhängern, an deren Spitze ein Guru steht, der sich aus Hinduismus, Buddhismus, Engeln, Dämonen und Katholizismus seine eigene Lehre gebaut hat und der sich aktuell in Untersuchungshaft befindet. Es gilt die Unschuldsvermutung.
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    7 mins
  • Rezension: Tage wie Salzwasser von Sita Maria Frey
    Apr 12 2026
    "Tage wie Salzwasser" ist ein Buch über Verlust, Trauer und die Frage, was ein Aufbrechen mit uns macht, vor allem wenn wir nicht aus freiem Willen aufbrechen, sondern weil das Leben uns dazu zwingt. Versicherungsmathematikerin Atlanta ist schwanger und steht plötzlich allein da. Fahrradmonteurin Enza soll sich auf den Weg zu ihrer Familie an die sizilianische Ostküste machen – auch wenn sie am liebsten in ihrer vertrauten kleinen Werkstatt bliebe. Die beiden hätten sich nie gesucht. Und finden sich trotzdem. Was Frey gelingt, ist ein feines Gespür für das Innenleben ihrer Figuren. Atlanta ist rational, manchmal ruppig, aber erschütternd ehrlich, besonders dann, wenn sie mit gesellschaftlichen Erwartungen an schwangere Frauen bricht. Enza dagegen ist warmherzig, fast scheu, und öffnet sich nur langsam. Zwei Frauen, die sich ergänzen, weil sie so verschieden sind. Eine schwangere Frau auf einem Motorrad – das provoziert. Und das ist beabsichtigt. Im Interview erklärt Sita, dass sie ganz bewusst eine Figur schaffen wollte, die gesellschaftliche Erwartungen unterläuft: "Letztendlich erwarten wir von Frauen, dass sie sich immer uneingeschränkt auf diese Kinder freuen und die Schwangerschaft einfach so eine glückliche Phase ist." Atlanta zeigt, dass das Klischee Muttersein gleich Glücklichsein eine Lüge ist und zumindest keine universelle Wahrheit. Wer Geschichten mag, die sich entwickeln, die überraschen und die Raum lassen für eigene Gedanken, wird dieses Buch lieben.
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    4 mins
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