Fokus: Strafrecht cover art

Fokus: Strafrecht

Fokus: Strafrecht

By: Nadine Zurkinden Claude Eric Bertschinger
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Klimawandel, KI und Digitalisierung, gesellschaftliche Umwälzungen: Wir diskutieren mit Expert:innen aus dem Recht und anderen Disziplinen über aktuelle Herausforderungen und ihre Bedeutung für das Schweizerische Strafrecht. «Fokus: Strafrecht» bietet 2-wöchentlich spannende Einblicke, für Profis und solche, die es werden wollen. Hosts: Prof. Dr. Nadine Zurkinden, Assistenzprofessorin an der Universität Zürich und Rechtsanwalt Dr. Claude Eric Bertschinger, Dozent an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW. Produktion: Wilma Rall Kontakt: fokus.strafrecht@ius.uzh.chCopyright 2026 Nadine Zurkinden, Claude Eric Bertschinger Science
Episodes
  • Trailer: Makrokriminalität
    Jun 23 2026

    Goldwäsche, Drogenkriminalität, Gewalt an den EU-Aussengrenzen, die Verfolgung der Schweizer Jenischen oder die Beteiligung von Unternehmen an Kriegsverbrechen: Makrokriminalität umfasst schwere, oft komplexe Verbrechen. Sie betreffen nicht nur Einzelpersonen, sondern ganze Gesellschaften. Ermöglicht durch vorherrschende legale Strukturen werden sie oft systematisch durch Staaten oder Kollektive begangen.

    Wir freuen uns, die 3. Staffel von «Fokus: Strafrecht» in Kooperation mit der Schweizer Arbeitsgruppe für Kriminologie SAK zu präsentieren.

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    5 mins
  • PFAS: «Don't panic, but don't wait»
    Jun 9 2026

    Die sogenannten Ewigkeitschemikalien sind ein industrielles Erfolgsmodell, weil sie Produkte wasser-, fett- und schmutzabweisend machen. Gleichzeitig werden PFAS heute weltweit in Böden, Gewässern, Lebensmitteln und sogar im menschlichen Körper nachgewiesen.

    Prof. Dr. Sebastian Heselhaus ist Ordinarius für Europa-, Völker- und Öffentliches Recht an der Universität Luzern, mit Schwerpunkt vergleichendes Umweltrecht und Risikoregulierung. Er schildert, wie PFAS in die Nahrungskette gelangen und weshalb man mittlerweile von einer globalen Langzeitbelastung sprechen muss. Er beleuchtet die Regulierungsansätze in der Schweiz und der EU, die Rolle des Vorsorgeprinzips und die Schwierigkeiten im Umgang mit Risiken, deren Folgen sich erst Jahrzehnte später zeigen.

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    55 mins
  • In dubio pro natura: Rechtsmethodologie neu gedacht
    May 26 2026

    Trotz wachsender Regulierung verschärfen sich Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Umweltverschmutzung weiter. Nils Schaks, Professor für öffentliches Recht mit Schwerpunkt Life Science-Recht beschreibt die aktuelle Lage als «Hamsterrad», mit viel Aktivität, aber wenig strukturellem Fortschritt. Hier setzt sein Ansatz “Law and Nature” an. Statt auf den Erlass neuer Gesetze zu warten, schlägt er eine methodologische Weiterentwicklung vor: Bestehendes Recht neu zu lesen, etwa durch eine stärkere ökologische Auslegung. Mit einem Prinzip «in dubio pro natura» wäre bei mehreren möglichen Interpretationen jene zu bevorzugen, die Umwelt- und Klimabelange stärker schützt.

    Auch die zeitliche Dimension nimmt Nils Schaks in den Blick. Während finanzpolitische Instrumente wie die Schuldenbremse explizit künftige Generationen schützen, fehlt ein vergleichbarer Mechanismus für ökologische «Schulden». Dabei betreffen Umwelt- und Klimaentscheidungen nicht nur die ferne Zukunft, sondern bereits heutige Generationen.

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    53 mins
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