• Defender of the Crown - Die schönsten Burgen der 80er - Wir müssen reden
    Jul 1 2026

    In dieser Folge reden wir über Defender of the Crown von Cinemaware und klären dabei die folgenden Fragen:

    • Wie historisch korrekt ist das Spiel und war das überhaupt das Ziel?
    • Welches der Minispiele konnten wir damals schon nicht?
    • Warum neben Burgbelagerungen keines spielentscheidend ist?
    • Was wir vom angekündigten Remaster erwarten und was es bieten soll?

    Endlich reden wir über den Klassiker Defender of the Crown von Cinemaware, der 1986 zuerst für den Amiga 1000 erschienen ist und später auf viele weitere Systeme umgesetzt wurde. Wir ordnen das Spiel grob historisch ein und sprechen darüber, dass die Handlung zwar auf England im 12. Jahrhundert verweist, aber nur lose an historischen Ereignissen orientiert ist.

    Das Spiel bietet eine Mischung aus Strategie und mehreren Minispielen. Wir wählen einen von mehreren sächsischen Adeligen mit unterschiedlichen Werten und Versuchen Gebiete zu erobern, Armeen aufzubauen und am Ende die normannischen Burgen einzunehmen. Zu den zentralen Elementen gehören Feldschlachten, Turniere, Burgbelagerungen und Überfälle.

    Natürlich ist das wichtige Thema die Präsentation. Die Grafik, die Musik und die filmische Inszenierung, die für die Zeit besonders eindrucksvoll war, waren das Markenzeichen von Cinemaware. Außerdem gehen wir auf die Charakterauswahl, die Karte von England und die Rolle von Robin Hood ein, der im Spiel als Helfer auftaucht.

    Wir erklären auch die Schwächen der Amiga-Version, vor allem die wenig transparente Steuerung und die fehlende Rückmeldung in den Kämpfen. Bei Belagerungen, Schwertkämpfen und Turnieren ist oft nicht klar, wie gut wir gerade abschneiden. Deshalb sprechen wir auch über die Unterschiede zu anderen Versionen, die teilweise Lebensanzeigen, zusätzliche Waffen oder bessere Hilfen bieten.

    Zum Schluss gehen wir auf die Entwicklungsgeschichte, spätere Neuauflagen und das angekündigte Remaster ein.

    Mehr Informationen zu Defender of the Crown findest du auf unserer Webseite, dort findest du natürlich auch Bilder zum Spiel und ein Video.

    Wie immer gilt: Wenn es euch gefällt, so lasst doch einen Like da oder wenn möglich eine Bewertung. Habt ihr Fragen oder Anmerkungen, so könnte ihr uns einfach kontaktieren unter kontakt@spiele-archaeologen.de oder über Social Media.

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    1 hr and 1 min
  • Lotus 2 - Zünd den Turbo und nimm die Challenge an! - Wir müssen reden
    Jun 17 2026

    In dieser Folge reden Fjalk und Bacon über Lotus Turbo Challenge 2 von Magnetic Fields und klären dabei die folgenden Fragen:

    • Hätte ein Fahrzeug nicht gereicht?
    • wie viele Verweise auf andere Podcasts kann Bacon in dieser Folge unterbringen?
    • Warum kann man eigentlich nur im Bonusteil auf niedliche Tiere schießen?
    • Wie viele Wettereffekte kann man in einem über dreißig Jahre alten Spiel wohl einbauen?
    • Beschleunigen mit Feuertaste oder nach vorne drücken des Joysticks?

    In dieser Folge sprechen wir über Lotus Turbo Challenge 2 von Magnetic Fields aus dem Jahr 1991. Wir fahren gegen die Zeit und je nach Modus mit einem oder zwei Spielern.

    Wir beschreiben die Unterschiede zum Vorgänger und Nachfolger. In Teil 2 fahren wir neben dem Lotus Esprit auch den Lotus Elan. Wir sehen das Geschehen aus einer hinteren Perspektive. Das Spiel nutzt eine Pseudo-3D-Darstellung mit Skalierungseffekten, um Geschwindigkeit und Tiefe zu erzeugen.

    Wir gehen durch die Strecken und ihre Besonderheiten. Dazu gehören Wald, Nachtstadt, Nebel, Schnee, Wüste, Autobahn, Marsch und Sturm. Jede Strecke führt neue Elemente ein, etwa Gegenverkehr, Wettereffekte, Wasser, Ölflächen, Hügel, Sprünge, enge Fahrbahnen oder unterschiedliche Sichtverhältnisse. Auch die Gegner verhalten sich nach unserer Beschreibung teilweise zufällig und dienen vor allem als Hindernis.

    Das versteckte Minispiel besprechen wir auch kurz bevor wir über die Entwicklung reden.

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    53 mins
  • Outlaws - Bring als erstes das Kind um! - Wir müssen reden
    Jun 3 2026

    In dieser Folge wird es für Fjalk und Bacon gefährlich, wenn wir wild um uns schießen in Outlaws, dem Spaghetti Western-Shooter von Lucas Arts und dabei die folgenden Fragen klären:

    • Wie sehr ist der Marshall von Clint Eastwood inspiriert?
    • Warum lässt uns das Spiel nicht mit Tieren interagieren?
    • Hat Outlaws den besten Soundtrack der Spielegeschichte?
    • Können die Schwierigkeitsgrade überzeugen?
    • Fahrende Züge sowie ein neuartiger Snipermodus, bot das Spiel sonst noch mehr?

    In dieser Folge sprechen wir über Outlaws von LucasArts, einen Story-Shooter im Wilden Westen, der 1997 für Windows erschienen ist. Wir ordnen außerdem die kostenlose Erweiterung A Handful of Missions ein und erwähnen das Nightdive-Remaster von 2025, das wir im Vergleich zum Original mit betrachtet haben.

    Wir sprechen über die Technik des Spiels und die verwendeten Engines. Outlaws nutzt eine weiterentwickelte Dark-Forces-Engine für das eigentliche Spiel und die Insane Animation Engine für die Zwischensequenzen. Dabei heben wir hervor, dass das Spiel trotz des Erscheinungsjahres noch mit 2D-Sprites arbeitet und viele Level mit großer Vertikalität und komplexer Architektur gestaltet sind.

    Wir gehen selbstverständlich auf die Musik ein, die stark vom Spaghetti-Western geprägt ist, sowie auf das Sounddesign mit den vielen Zurufen der Gegner. Zudem sprechen wir über die Filmsequenzen, die die Handlung zwischen den Levels erzählen, und die späteren Patches und Remaster-Änderungen.

    Inhaltlich verfolgen wir die Geschichte des Marshals James Anderson, dessen Frau getötet und dessen Tochter entführt wird. Dahinter steckt Bob Graham, gegen den wir uns durch verschiedene Level kämpfen. Wir sprechen dabei auch über einzelne Stationen wie die Farm, die Westernstadt, den Zug, das River Basin, die Sägemühle, die Mine, die Siedlung in den Klippen und die Ranch.

    Zum Schluss gehen wir auf Waffen, Gadgets, Schwierigkeitsgrade und den Multiplayer ein.

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    1 hr and 7 mins
  • Buffalo Bill's Wild West Show - Gut Zielen will geübt sein - Wir müssen reden
    May 20 2026

    In dieser Folge zücken Fjalk und Bacon L'Orange ihre Pistolen und werfen mit Messern um sich in Buffallo Bill’s Wild West Show oder waren es die Rodeo Games? Nebenbei klären dabei die folgenden Fragen:

    • Wie viele Freiwillige haben wir beim Messerwerfen verschlissen?
    • Wie schneidet es ab, im Vergleich zur “Games”-Serie von Epyx?
    • Wo sind unsere überwältigenden Reflexe von früher geblieben?
    • Allein oder gegeneinander? Wie macht es mehr Spaß?
    • Mussten wir den Sheriff abschießen - oder sollten wir das eher nicht machen?

    In dieser Episode beschäftigen wir uns mit „Buffalo Bills Wild West Show“, einem Spiel aus dem Jahr 1989, das uns in die Welt des Wilden Westens entführt. Dabei werfen wir einen detaillierten Blick auf die verschiedenen Minispiele, die in der Western-Show stattgefunden haben. Zuerst klären wir, wie viele Freiwillige beim Messerwerfen zu leiden hatten, und vergleichen die Erfahrungen dabei mit der Games-Reihe von Epix.

    Für jede Disziplin wird ein detaillierter Überblick gegeben, von den Herausforderungen des Kälber-Einfangens bis hin zum Trickschießen, wo wir Punkte für präzises Zielen und Schießen auf die richtigen Figuren erhalten. Auch die Musik und die Gestaltung des Spiels werden gewürdigt, wobei spezielle Stücke wie die amerikanische Nationalhymne und klassische Melodien thematisiert werden.

    Am Ende der Episode ziehen wir Bilanz über die Eindrücke, die das Spiel hinterlassen hat, und reflektieren über die Bewertung in der damaligen Presse sowie im heutigen Kontext. Wir geben persönliche Einschätzungen ab, was die Spielmechaniken und den Spaßfaktor anbelangt, und schließen mit unseren persönlichen Wertungen ab, die sowohl nostalgische als auch objektive Aspekte berücksichtigen.

    Mehr Informationen zu "Buffalo Bill's Wild West Show" findest du auf unserer Homepage unter https://www.spiele-archaeologen.de

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    46 mins
  • Batman: The Movie - Mit dem Batarang gegen den Joker - Wir müssen reden
    May 6 2026

    In dieser Folge reden Fjalk und Bacon L'Orange über Batman - The Movie von Ocean Software aus dem Jahre 1989 und klären dabei die folgenden Fragen:

    • Ist es eine gelungene Filmumsetzung?
    • Wie viel Abwechslung und Level braucht eine Filmumsetzung?
    • Gibt es hier ein Paradebeispiel für ein überflüssiges Level?
    • Wer ist unser lieblings Batman? -Und warum das Michael Keaton ist, für IMMER!
    • Was hat Ocean sonst noch so gemacht?

    In dieser Episode nehmen wir uns die Filmumsetzung Batman: The Movie von Ocean Software zur Brust und prüfen, ob der Sprung von der Leinwand auf den Bildschirm gelingt. Dabei gehen wir zentralen Fragen nach: Wie viel Abwechslung braucht ein gutes Lizenzspiel? Gibt es überflüssige Level? Und welche Batman-Interpretation bleibt uns am stärksten im Gedächtnis?

    Der Titel erschien für eine ganze Armada an Heimcomputern – vom Amiga über den Atari ST bis hin zu C64 und ZX Spectrum – und präsentiert sich als bunte Mischung verschiedener Spielideen. Wir schlüpfen in die Rolle des Dunklen Ritters und stellen uns dem Joker in mehreren, lose verbundenen Szenarien.

    Schon im ersten Level geht es zur Sache: In einer Chemiefabrik werfen wir mit Batarangs um uns und kämpfen gegen endlos nachrückende Gegnerhorden. Die Steuerung ist schnell erlernt, doch das aggressive Spawn-Verhalten sorgt für knackige Herausforderungen. Danach wechseln wir ins Batmobil und rasen durch die Straßen von Gotham – ein Rennspiel-Abschnitt, der zwar Abwechslung bringt, spielerisch aber nicht ganz überzeugen kann.

    Im weiteren Verlauf erwarten uns Puzzle-Einlagen, bei denen wir Hinweise kombinieren müssen, um den Plan des Jokers zu durchkreuzen. Zeitdruck und Trial-and-Error stehen hier im Vordergrund. Später steigen wir sogar ins Bat-Flugzeug und nehmen bizarre Ballon-Gegner ins Visier – ein weiteres Beispiel für die große, wenn auch nicht immer stimmige Vielfalt des Spiels.

    Atmosphärisch bleibt jedoch ein schaler Beigeschmack: Die ikonische Musik von Danny Elfman fehlt, und auch filmische Zwischensequenzen sucht man vergeblich. Die Level wirken eher wie aneinandergereihte Minispiele als wie eine zusammenhängende Umsetzung der Vorlage.

    Zum Abschluss werfen wir noch einen Blick auf die unterschiedlichen Versionen und ihre Eigenheiten. Unser Fazit fällt gemischt aus: Trotz ordentlicher Ansätze und nostalgischem Charme reicht es unterm Strich nur für eine solide 6,5. Für Fans des Films durchaus einen Blick wert – doch wer eine dichte Atmosphäre erwartet, könnte enttäuscht werden.

    Mehr Informationen zu "Batman: The Movie" findest du auf unserer Homepage unter https://www.spiele-archaeologen.de

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    47 mins
  • Eye of the Beholder - Hol schon mal Stift und Papier heraus - Wir müssen reden
    Apr 22 2026

    In dieser Folge erkunden Fjalk und Bacon die Unterwelt von Waterdeep in Eye of the Beholder von Westwood und klären dabei die folgenden Fragen:

    • Steckt auch Rollenspiel in diesem Dungeon Crawler, wenn es doch die AD&D-Lizenz hat?
    • Stellen wir uns lieber in die vordere oder hintere Reihe?
    • Was macht eigentlich einen Dungeon Crawler aus?
    • Wer oder was sind “Blobber”?
    • Können uns Rätsel und Monster überzeugen und wie sieht das mit den Karten aus?

    In dieser Episode nehmen wir uns den Klassiker Eye of the Beholder aus dem Hause Westwood Studios vor und steigen hinab in die finsteren Tiefen von Waterdeep. Dabei gehen wir zentralen Fragen rund um das Genre der Dungeon Crawler auf den Grund: Wo verläuft die Grenze zum Rollenspiel? Was macht dieses Subgenre eigentlich aus – und was bitte sind „Blobber“?

    Wir beginnen mit der Einordnung: Für uns ein Paradebeispiel eines klassischen Dungeon Crawlers. Schnell wird klar, dass Taktik hier das A und O ist – insbesondere die clevere Aufstellung unserer Truppe. Vordere Reihe für die harten Treffer, hintere Reihe für Zauber und Fernkampf: Nur wer seine Gruppe sinnvoll positioniert, hat eine Chance gegen Skelette, Drachen und allerlei anderes Getier, das in den dunklen Gängen lauert. Dazu gesellen sich knackige Rätsel und fiese Fallen, die uns stets auf Trab halten.

    Im Kampf zeigt sich die ganze Stärke des Spiels: Echtzeit-Action verlangt schnelle Entscheidungen, präzise Positionierung und ein gutes Gespür für Timing. Jeder Fehler kann das Aus bedeuten, weshalb Ausrüstung, Vorbereitung und taktisches Vorgehen überlebenswichtig sind. Wir beleuchten verschiedene Strategien, um den Gefahren der Unterwelt zu trotzen und unsere Gruppe sicher ans Ziel zu führen.

    Ein weiteres Highlight ist das ausgeklügelte Dungeon-Design. Verwinkelte Level, versteckte Wände und hinterlistige Teleporter fordern nicht nur unseren Mut, sondern auch unseren Orientierungssinn. Das manuelle Kartografieren wird dabei zur Königsdisziplin – mühsam, aber ungemein befriedigend und heute ein echter Nostalgiefaktor.

    Natürlich dürfen auch die zahlreichen Kreaturen nicht fehlen, die den Dungeon zum Leben erwecken. Unterschiedliche Gegnertypen und Umgebungen sorgen für Abwechslung und verlangen stets neue Herangehensweisen. Je tiefer wir vordringen, desto gefährlicher wird es – und desto mehr sind wir auf unsere Fähigkeiten angewiesen.

    Abgerundet wird das Ganze durch einen Blick auf die verschiedenen Versionen des Spiels und moderne Hilfsmittel wie den „All-Seeing Eye“, die das Spielerlebnis komfortabler machen – wenn man das denn will. So oder so: Für uns bleibt Eye of the Beholder ein Meilenstein der Dungeon-Crawler-Geschichte, der auch heute noch seinen ganz eigenen Reiz entfaltet.

    Mehr Informationen zu "Eye of the Beholder" findest du auf unserer Homepage unter https://www.spiele-archaeologen.de

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    1 hr and 7 mins
  • Runaway - Ist es besser als die Spiele von Lucas Arts? - Wir müssen reden
    Apr 8 2026

    Fjalk und Bacon reden wir über Runaway: A Road Adventure der spanischen Pendulo Studios und klären dabei die folgenden Fragen:

    • Ist es ein würdiger Nachfolger der LucasArts-Adventures?
    • Funktioniert der Humor und die Darstellung der Charaktere auch noch nach mehr als 25 Jahren?
    • Was ist denn bitte ein Vademekum?
    • Und warum sich Brian am Ende für die falsche Frau entscheidet

    In dieser Episode sprechen wir eingehend über "Runaway: A Road Adventure" von den Pendulo Studios, einen Titel, der seit seiner Veröffentlichung im Jahr 2001 viele Diskussionen ausgelöst hat. Wir trennen die Spreu vom Weizen und erörtern, ob das Spiel als würdiger Nachfolger der klassischen LucasArts Adventures angesehen werden kann. Wir werfen einen kritischen Blick auf die Charaktere und deren humorvolle Darstellung, die trotz mehr als 25 Jahren eine erhebliche Diskussion anregen. Die Frage, ob diese Darstellungen noch zeitgemäß sind, wird ebenso beleuchtet wie die Entscheidung des Hauptcharakters, Brian, am Ende die falsche Frau zu wählen.

    Wir beginnen damit, die grundlegenden Elemente des Spiels zu definieren: "Runaway" ist ein klassisches Point-and-Click-Adventure, das zwar in einer modernen Steuerung daherkommt, aber an manchen Stellen nicht so gut gealtert ist. Die Charaktere bewegen sich durch wunderschön gezeichnete Hintergründe und interagieren mit der Umgebung, was typisch für das Genre ist. Trotz seiner technischen Vorzüge sind wir uns einig, dass einige der Charaktere stark von Stereotypen geprägt sind, was sich auf den Humor und die Erzählweise auswirkt. Dabei fällt auf, dass einige Witze und Dialoge aus heutiger Sicht fragwürdig erscheinen.

    Wir kommen auch auf die Story des Spiels zu sprechen, die sich um Brian, einen Physiker, und seine unerwartete Begegnung mit der Tänzerin Gina dreht. Durch einen Unfall werden sie in eine gefährliche Situation verwickelt, die sie in eine chaotische Verfolgungsjagd durch die USA zwingt. Wir diskutieren die Handlung und die verschiedenen Wendungen, die sie durchläuft, sowie die daran beteiligten Charaktere, die oft nicht die Tiefe erreichen, die wir uns wünschen würden. Besonders die Hilflosigkeit von Gina und die klischeehafte Darstellung von Nebenfiguren, wie den Mafia-Killern und den Transvestiten, wird kritisch betrachtet.

    Im Weiteren gehen wir auch auf die grafische Gestaltung und die Animationen des Spiels ein. Die Mischung aus 2D-Hintergründen und 3D-Charakteren hat zum Teil gut funktioniert, aber auch ihre Schwächen – wie die suboptimalen Cutscenes – zeigen sich. Zudem wird die Soundkulisse behandelt, die sowohl musikalisch als auch durch die Sprachausgabe in Deutsch überzeugt, obwohl sie nicht lippensynchron ist und die Stimmen teilweise nicht perfekt zu den Charakteren passen.

    Schließlich erfolgt eine Diskussion über die Rätsel und das Gameplay. Wir sind uns einig, dass viele der Rätsel logisch und gut konstruiert sind, jedoch oft durch die pixelgenaue Suche erschwert werden, was frustrierend sein kann. Besonders die Notwendigkeit, Gegenstände mehrfach zu untersuchen oder in einer bestimmten Reihenfolge zu verwenden, wird als störend empfunden.

    Mehr Informationen zu "Runaway: A Road Adventure" findest du auf unserer Homepage unter https://www.spiele-archaeologen.de

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    47 mins
  • Turok: Dinosaur Hunter - Mit dem Bogen gegen die Zensur - Wir müssen reden
    Mar 25 2026

    In dieser Folge tauchen Stormi und Bacon in das verlorene Land ein und sprechen über Turok: Dinosaur Hunter von Acclaim. Dabei klären wir die folgenden Fragen:

    • Finden wir die geschnittene Deutsche Version toll oder eher nicht so?
    • Ist der Bogen die beste Waffe oder bevorzugen wir eher andere?
    • Egoshooter und Super-Mariohafte Erkundung. Kann das funktionieren?
    • T-Rex oder Triceratops? Wer gewinnt den Schwanzvergleich?
    • Kann der Bacon seine Meinung von damals noch mal anpassen?

    In dieser Episode beschäftigen wir uns mit dem Spiel "Turok: Dinosaur Hunter". Wir tauchen tief in die spannende Welt des ursprünglich 1997 für das Nintendo 64 veröffentlichten Ego-Shooters ein und erkunden dieses und die Neuerungen der Remaster-Version von 2015. Gemeinsam diskutieren wir dabei verschiedene Aspekte wie die Unterschiede zwischen der geschnittenen deutschen Fassung und der ungeschnittenen Originalversion sowie die zentralen Fragen, die sich rund um die Spielmechanik und das Gameplay ergeben.

    Wir beschäftigen uns insbesondere mit der Waffenwahl im Spiel und der Frage, ob der Bogen tatsächlich die beste Waffe ist oder ob andere Optionen wie die verschiedenen Schrotflinten nicht doch die bessere Wahl darstellen. Im Verlauf des Gesprächs kommt es zu einer interessanten Debatte darüber, wie der Mix aus Ego-Shooter-Elementen und Erkundung à la Super Mario funktioniert und ob diese Kombination das Spielerlebnis bereichert oder eher verwirrend wirkt.

    Wir reflektieren darüber, ob sich Bacons Meinung über das Spiel von früher noch einmal überdenken kann, oder ob die damalige Einschätzung bestand hat.

    Stormi und Bacon werfen auch einen Blick auf die Entwicklung von Iguana Entertainment, dem Studio hinter Turok, und ihre Reise von der Sportspielproduktion zu einem der ersten großen Ego-Shooter für Konsolen. Die Erzählung reicht von der Inspiration, die sie vom klassischen Shooter-Gameplay erhielten, die Verwendung von Motion-Capturing-Technologie und den kreativen Umgang mit der begrenzten Hardware des N64.

    Ein spezieller Augenmerk wird auf die Gegner im Spiel gelegt, von den ersten menschlichen Feinden bis hin zu verschiedenen Dinosauriern, die sich im Laufe der Levelentwicklung zeigen. Wir beleuchten die Vielfalt der Gegner und deren spezielle Fähigkeiten, sowie die unterschiedlichen Bosskämpfe, die das Spiel zu bieten hat.

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    1 hr and 23 mins