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SodaKlub – Podcast für Unabhängigkeit

SodaKlub – Podcast für Unabhängigkeit

By: Mia Gatow und Mika Döring
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Der SodaKlub-Podcast ist für alle, die über Alkohol nachdenken. Dafür ist es egal, welcher Weg dich hierher geführt hat - ob du Alkohol benutzt, um weniger oder mehr zu fühlen, ob du unter ihm leidest, ihn liebst, ihn hasst, er dein Leben einfach nicht mehr besser macht, ob du dich als Alkoholiker*in bezeichnest oder dein einziges Label dein Name ist. Wir sind überzeugt, dass uns auf unserem Weg in ein unabhängiges Leben mehr miteinander verbindet als trennt. Unsere Nüchternheit ist eine stolze Entscheidung.


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Mia Gatow

Mias Buch: »Rausch und Klarheit«

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Produktion und Schnitt: Mia Gatow und Mika Döring

Posproduktion, Mix + SodaKlub-Intro: Ingo Bednarek (https://tweakbox.studio/)

Coverfoto: Simona Bednarek

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Mia Gatow und Mika Döring
Hygiene & Healthy Living Personal Development Personal Success Psychology Psychology & Mental Health Social Sciences
Episodes
  • #279 Bin ich mit meiner Alkoholkritik zu verbissen? Eure Fragen im Juni
    Jun 21 2026

    Ein paar Leute hatten in letzter Zeit wieder ein paar öffentliche Meinungen zum Trinken und zur Nüchternheit. Harald Welzer sagte bei Radio Eins, Alkohol Prävention sei an sich eine super Sache, aber weil es die Grünen waren, die das vorgeschlagen haben, ist er trotzdem dagegen. Die Verantwortlichen bei »Kenn dein Limit« finden: Wenn man einmal Alkoholiker*n ist, dann gibt es keine Heilung. Und beweisen damit einmal mehr, dass man noch lange nicht klug ist, nur weil man gendert. Theresa Bäuerlein findet bei Krautreporter, dass weniger Alkohol die Gesellschaft nicht besser macht. Wir haben ein, zwei Einwände. Wir finden: Wir brauchen weniger Kulturkampf und mehr positive Zukunftsvisionen. Aber ein bisschen ranten ist auch schön.

    Schickt uns eure Fragen für das nächste Q+A an hallo@sodaklub.com!

    »Grünen planen Alkohol-Prävention« Kritik von Harald Welzer bei Radio Eins

    Theresa Bäuerlein bei Krautreporter: »Vielleicht macht weniger Alkohol die Gesellschaft gar nicht besser«

    Mikas Text »Alkoholiker bleibt man für immer (Nee Nee)«

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    1 hr and 6 mins
  • #277 Alkohol und Machtsysteme: »Gin Boom« von Verena Titze mit Verena Titze
    Jun 7 2026

    Verena Titze ist Autorin, Speakerin und Kabarettistin und ihr kennt sie vielleicht noch aus der SodaKlub Folge 186. Damals hat sie uns erzählt, wie sie aus einem Burnout ihren Weg in die Nüchternheit gefunden hat und nebenbei auch noch auf die Kabarett-Bühne. Jetzt hat Verena Titze ihren ersten Roman geschrieben: Gin Boom, eine temporeiche, knallige Erzählung über Macht- und Abhängigkeitsysteme und die Rolle, die Alkohol in ihnen spielt: als soziales Schmiermittel, als Belohnung, als Flucht. Wir reden mit Verena über das Erwachsenwerden in der Nüchternheit, People-Pleasing, Selbsterfindung und Romanzen in der Suchtklinik.

    verenatitze.com

    Verena auf instagram: @verenatitze

    Podcast Musalek & Titze

    Gin Boom

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  • #276 Stigma & Psychologisierung bei ME/CFS & Long Covid (mit Mirja Nicolas und Ronja Büchner)
    May 24 2026

    Die Geschichten, die in diesem Podcast erzählt werden, handeln oft davon, wie Dinge besser werden. Insbesondere wie Genesung von einer Suchterkrankung dazu führt, dass Menschen stärker, gesünder und selbstbestimmter werden – Aber was ist mit Erkrankungen, die sich diesem »Recovery-Narrativ« verweigern? Wir wollen den ME/CFS-Awareness-Month dafür nutzen, über diese Fragen zu sprechen. Dafür haben wir die beiden Expertinnen Mirja Nicolas und Ronja Büchner eingeladen. Beide forschen zum Thema Stigmatisierung und Psychologisierung Betroffener.


    Falls ihr euch weiter informieren möchtet, hier findet ihr den frei verfügbaren Essay »Welche Rolle spielt „die Psyche“? Long COVID und ME/CFS als Prüfsteine für eine evidenzbasierte und patient*innenorientierte Psychiatrie und Psychotherapie«: https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/pdf/10.1055/a-2866-9127.pdf


    Psychologisierung: Psychologisierung bedeutet zum einen, körperliche Erkrankungssymptome hauptsächlich oder ausschließlich als psychisch verursacht zu deuten, obwohl es klare Hinweise auf biologische Ursachen gibt. Es kann aber auch heißen, dass man psychische Faktoren überbewertet. Zum Beispiel wenn es um die Entstehung, Chronifizierung oder Aufrechterhaltung der körperlichen Symptome geht. Im Zusammenhang mit ME/CFS und Long Covid heißt das zum Beispiel, dass Beschwerden (subtil oder direkt) auf Stress, Angst, Depression, falsche Gedankenmustern oder Vermeidungsverhalten geschoben werden.

    Medical Gaslighting bedeutet, dass reale gesundheitliche Beschwerden von medizinischem Personal wiederholt als eingebildet, übertrieben oder rein psychisch dargestellt werden, sodass Betroffene an sich selbst zweifeln.

    PEM steht für Post-Exertional Malaise – bedeutet eine häufig zeitversetzt eintretende, unverhältnismäßige Verschlechterung des Zustands nach körperlicher oder kognitiver Aktivität, nach emotionaler Belastung oder durch zu viele Reize Es ist das Kernmerkmal von ME/CFS und kommt auch bei einem Teil der Long-Covid-Betroffenen vor.

    Pacing bedeutet, sich die eigene Energie sehr sorgsam einzuteilen, um auf jeden Fall unter der eigenen Belastungsgrenze zu bleiben. Ziel ist, auf diese Weise weitere Verschlechterungen (Crashes) zu vermeiden.

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    57 mins
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