• Alois Wögerbauer (3 Banken Generali): "Bullenmärkte sterben in der Euphorie...
    Jun 24 2026
    Die Märkte in der ersten Jahreshälfte: robust und resilient. Alois Wögerbauer (3 Banken Generali) zeigt sich darüber gar nicht mal überrascht: "Die Märkte haben einfach nur rational gearbeitet." Die Geopolitik juckt die Börsen, anders als uns Menschen und die Medien, eben nur bedingt. "Wir sind weit von einer Weltrezession entfernt." Und von der "größten Energiekrise der Menschheit" kann auch keine Rede sein. Ähnliche Übertreibungen mit Chancen sowie Risiken begegnen uns in sämtlichen Geschichten rund um KI. "Sehr viel Zukunft ist da eingepreist. Die Wahrscheinlichkeit, dass das in einer Korrektur endet, liegt bei 100 Prozent", so Wögerbauer mit einem Augenzwinkern. Bullenmärkte sterben in Euphorie - "aber ich sehe keine euphorischen Anleger." Gleichwohl geht Wögerbauer nicht davon aus, dass der Gesamtmarkt in all seiner Breite von einer Korrektur nach unten gezogen werden könnte. In einem ausgewogenen Portfolio plädiert er zum Beispiel für Pharma und Konsum.
    Show More Show Less
    15 mins
  • "Perma-Bulle" Manuel Schleifer - Der Markt macht sich zu Beginn in die Hose...
    Jun 24 2026
    Aktienmarktstratege Manuel Schleifer (Raiffeisen Bank International) sieht nervöse, und dennoch unbekümmerte Märkte und meint, dass die Zeit für Käufe nicht günstig sei. "Aber irgendwie ist der Markt trotzdem von Allzeithoch zu Allzeithoch geeilt." Wer bereits investiert sei, solle eher halten. "Der Markt ist ja nicht dumm. Er folgt dem üblichen Drehbuch: Er macht sich zu Beginn massiv in die Hose und beginnt das Worst-Case-Szenario einzupreisen. Erst dann, wenn sich der Nebel des Krieges ein bisschen lichtet, haben wir mehr Klarheiten." Dem KI-Geschäft attestiert er "parabolische Anstiege, die nicht unbedingt nachhaltig sind". Droht uns etwa doch ein zweiter Dotcom-Crash? "Der Vergleich hinkt, die Hyperscaler schwimmen im Cash." Trotz horrender Investitionen. "Es ist jedoch schwierig, den gesunden Optimismus von der Euphorie zu unterscheiden. Wahnsinnig sinnvoll ist es, sich emotional schon mal darauf einzustellen, dass diese Party nicht ewig weitergeht."
    Show More Show Less
    14 mins
  • Chefanalyst Fritz Mostböck (Erste Group): "Global relativ moderates wirtschaftliches Umfeld ohne brüllendes Wachstum"
    Jun 22 2026
    Der starke Anstieg des ATX Total Return in diesem Jahr fußt vor allem auf der guten Entwicklung von Finanzwerten und dem wieder stärkeren Interesse der Investoren an Zentral- und Osteuropa. Chefanalyst Mosböck beschreibt Wien als kleineren Markt, der in Aufwärtsphasen oft besonders profitiert, und verweist auf Wachstumspotenzial, Aufholbedarf bei Wohlstand und Infrastruktur sowie EU-Fördermittel in der Region. Außerdem geht es um die Folgen des Nahostkonflikts für Ölpreis und Inflation sowie um die Geldpolitik von EZB und Fed. Mosböck sieht KI als langfristigen Innovationstreiber, rechnet global mit moderatem Wachstum und hält Zentral- und Osteuropa für dynamischer als die Eurozone; für den ATX nennt er Bewertung, Dividendenrendite und Gewinnwachstum als weiterhin attraktiv.
    Show More Show Less
    13 mins
  • 20 Jahre Börse, 20 Jahre Erfolg:
    Jun 18 2026
    20 Jahre Börse, mehr als 250 % Gesamtrendite und eine bemerkenswerte Transformation: Walter Oblin zieht Bilanz der Österreichischen Post. Warum der Börsengang zum Wendepunkt wurde, wie die Pandemie das Unternehmen an seine Grenzen brachte und weshalb der CEO selbst Pakete sortierte, erfahren Sie in diesem Podcast. Dazu geht es um Dividenden, Paketgeschäft, neue Geschäftsfelder und die Zukunft eines Konzerns, der längst mehr ist als nur Post.
    Show More Show Less
    9 mins
  • 25 Jahre Andritz an der Börse - CEO Schönbeck: "Der IPO war schon auf Kante genäht!"
    Jun 18 2026
    Joachim Schönbeck spricht über 25 Jahre Andritz als börsennotiertes Unternehmen und beschreibt den Börsengang als wichtigen Meilenstein in der langen Firmengeschichte. Er erläutert, dass der Schritt Wachstum durch Zukäufe und organische Entwicklung ermöglicht habe und Andritz sich so zu einem Technologiekonzern und großen Maschinen- und Anlagenbauer entwickelt hat.
    Show More Show Less
    14 mins
  • Mit der WM wächst die Reichweite - und die FIT GROUP AG startet an der Börse
    Jun 18 2026
    Von der Massagepistole zum Börsenunternehmen: Die Fit Group AG wagt den Schritt an die Wiener Börse. Vorstand Dili Acar erklärt, wie aus einer Idee während der Corona-Zeit ein wachsendes Geschäft mit Supplements, Longevity-Produkten und Millionenreichweite entstand. Welche Rolle spielt Bruder Diyar Acar? Wie wichtig sind Social Media und Fußball? Und warum soll die Börse jetzt das nächste Wachstum ermöglichen?
    Show More Show Less
    18 mins
  • Simon Reckla, CEO Wolftank: "Wir entsorgen die Vergangenheit und versorgen die Zukunft"
    Jun 16 2026
    "Wolftank ist ein Green-Tech-Unternehmen mit Fokus auf Umwelt- und Infrastrukturtechnik. Wir entsorgen die Vergangenheit und versorgen die Zukunft." Das Unternehmen aus Innsbruck saniert Umweltschäden, modernisiert Infrastruktur, recycelt belastete Stoffe und baut Lösungen für Wasserstoff und erneuerbare Energien. Das Geschäftsjahr 2025 war ein Jahr der Transformation, "mit operativen Herausforderungen, verzögerten Projektabwicklungen sowie einem ungünstigen Margen- und Projektmix", erklärt CEO Simon Reckla. Das erste Quartal 2026, sieht mit mehr Umsatz, deutlich mehr Ergebnis und der bestätigten Prognose deutlich besser aus. Hinzu kommt die neue Strategie und der "Innovationstrichter" GreenLead 2030 mit dem Ziel 250 Millionen Euro Umsatz und 12 % EBIT-Marge. Auf der HV wurde kürzlich eine Ermächtigung für einen Aktienrückkauf bis 2028 beschlossen. "Unser Fokus liegt klar auf dem profitablen und organischen Wachstum."
    Show More Show Less
    16 mins
  • Vitamin B wie Börse: Biogena öffnet die Gesundheitsdose für Anleger
    Jun 12 2026
    Biogena Good Vibes Invest AG will an die Börse - und vorher frisches Kapital einsammeln. Im Interview spricht Gründer und CEO Dr. Albert Schmidbauer über den Weg vom Mikronährstoffanbieter für Ärzte und Therapeuten zur eigenen "Gesundheitsdestination" mit Präparaten, Diagnostik, Biohacking, Plazas, Academy und digitalen Angeboten. Die Zahlen sind ambitioniert: rund 125 Mio. Euro Konzernumsatz, etwa 500 Mitarbeiter, über 30.000 Partnerärzte und Therapeuten, rund 1 Mio. Kunden und das Ziel, bis 2030 auf rund 500 Mio. Euro Umsatz zu wachsen. Der Wachstumsmotor soll vor allem Deutschland sein. Dazu kommen E-Commerce, Apothekenkanal, Export und Biogena One. Schmidbauer betont: Die Produktionskapazität für 500 Mio. Euro Umsatz sei in Salzburg bereits vorhanden. Mit der Kapitalerhöhung von bis zu 25 Mio. Euro brutto will Biogena die Community stärker einbinden. Danach ist eine Notierung im Direct Market Plus der Wiener Börse geplant. Die Frage bleibt: Ist die Dosis Wachstum richtig gewählt?
    Show More Show Less
    16 mins