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  • #13 Es war noch nie so einfach, lokale Gartenpflanzen zu finden
    Apr 9 2026

    In dieser Folge spreche ich mit Olivier Magnin von Regioflora über die Bedeutung einheimischer Pflanzen und warum die richtige Herkunft entscheidend ist. Im Zentrum stehen regionale Pflanzen und ihre Ökotypen, die eng mit biogeografischen Zonen verknüpft sind. Olivier erklärt, was in den Übergangszonen passiert und wie damit umgegangen wird.

    Wir sprechen über verschiedene Methoden der Saatgutsammlung, ihre Vor- und Nachteile sowie über die wachsende Zahl an Gärtnereien, die sich auf die Vermehrung einheimischer Pflanzen spezialisiert haben. Ein wichtiges Thema ist dabei auch die sogenannte Outbreeding Depression und wie sie vermieden werden kann.

    Olivier gibt zudem praktische Tipps für den eigenen Garten. Worauf sollte man beim Pflanzenkauf achten? Warum sind Biogärtnereien oft die bessere Wahl? Und wie erkennt man mit einer einfachen Frage, ob man beim richtigen Anbieter ist?

    Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Potenzial einheimischer Pflanzen in Siedlungen. Ganze Grünflächen könnten damit gestaltet werden. Die sind ökologisch sinnvoller und oft kostengünstiger für Gemeinden.

    Im Hinblick auf den Klimawandel plädiert Olivier dafür, einheimischen Pflanzen zuerst eine Chance zur Anpassung zu geben, statt vorschnell auf mediterrane Arten zu setzen.

    Zum Schluss stellt er den Pflanzenfinder von Regioflore vor. Ein praktisches Werkzeug, um passende Arten für den eigenen Standort zu finden.

    Pflanzenfinder

    Regioflora

    Mission B

    Bioterra

    Bio Suisse

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    1 hr
  • # 12 Schwimmen ohne Chlor. Warum sind unsere Pools nicht längst natürlicher?
    Apr 2 2026

    In dieser Folge tauchen wir ein in die Welt der Wasserflächen im Garten. Gemeinsam mit Michael Gut von Salamander Naturgarten sprechen wir über Biopools, Schwimmteiche und deren spannende Kombinationen.

    Welche Systeme fördern die Biodiversität und welche nicht? Michael zeigt, warum Schwimmteiche eine hohe Biodiversität haben und erzählt von Lösungen, damit Pflanzen und Tiere nicht durch Wellen gestört werden, und erklärt, welche Rolle durchdachte Gestaltung dabei spielt.

    Ein spannendes Thema ist der Biofilm. Ein oft unterschätztes, aber enorm leistungsfähiges System, das Wasser auf natürliche Weise reinigt. Sowohl in unseren Gewässern als auch in Biopools. Umso mehr stellt sich die Frage, warum klassische Pools noch immer mit Chlor betrieben werden, obwohl es mit dem Biofilm funktionierende natürliche Alternativen gibt.

    Wir sprechen darüber, ob bestehende Pools in Biopools umgebaut werden können und welche Vorteile für Menschen und für Amphibienbestehen.

    Auch typische Missverständnisse kommen zur Sprache: Sind naturnahe Gärten wirklich aufwändiger? Warum sind Algen kein Problem, sondern Teil der Lösung? Und warm ein Wildbienenhotel selten die Biodiversität fördert.

    Ein weiterer Fokus liegt auf sogenannten Tierfallen. Wir klären, welche Gefahren im Garten oft unterschätzt werden. Z.B. durch Mähroboter oder falsch gestaltete Teiche und wie sich diese vermeiden lassen.


    Salamander Naturgarten

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    1 hr and 4 mins
  • #11 Weg zurück nach draussen - Natur einfach erleben
    Mar 26 2026

    In dieser Folge spreche ich mit Vera Knecht von der SKW AG über ein Phänomen, das immer häufiger wird: Die zunehmende Distanz zur Natur die bis zu einer sogenannten Biophobie führen kann.

    Vera beobachtet im Alltag, wie viele Menschen die Natur kaum noch bewusst wahrnehmen. Sei es im Zug, wo der Blick selten nach draussen geht, oder draussen selbst, wo sich viele unsicher und ungeübt bewegen. Natur wird oft nur noch betrachtet, statt erlebt.

    Können also Dokumentarfilme das Gegenteil bewirken, indem die Menschen, die ein Film schauen, scheinbar Natur erlebt haben und nicht mehr hinausgehen? Eine spannende Frage von Vera.

    Darum sprechen wir weiter darüber, warum es sich lohnt, wieder aktiv in die Natur zu gehen. Denn wer draussen ist, nimmt Veränderungen wahr, erlebt die Jahreszeiten intensiver und entwickelt ein tieferes Verständnis für die Umwelt.

    Dabei spielt die eigene Faszination und Begeisterung eine zentrale Rolle. Sie sind entscheidend, um andere Menschen für die Natur zu gewinnen.

    Vera erklärt, wie einfach der Einstieg in die Natur sein kann: Durch kleine Rituale, regelmässige Aufenthalte draussen und den bewussten Verzicht auf Reizüberflutung den wir im Alltag haben. Zudem wollen wir Mut machen, denn die Natur in der Schweiz ist vergleichsweise sicher und gut zugänglich.


    SKW AG

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    55 mins
  • #10 Die Arbeit der Ranger und wie sie auf die Schweizer Natur Blicken
    Mar 19 2026

    In dieser Folge spreche ich mit Sara Sidler vom Berufsverband Swiss Rangers über den Rangerberuf und darüber, warum diese Arbeit heute wichtiger ist denn je.

    Was genau macht ein Ranger? Sara erklärt, warum Ranger echte Generalisten sind: Sie arbeiten draussen in der Natur, kümmern sich um Schutzgebiete, beobachten Veränderungen in den Lebensräumen und übernehmen gleichzeitig eine zentrale Rolle in der Kommunikation und Sensibilisierung der Besucherinnen und Besucher.

    Wir sprechen darüber, warum es Ranger überhaupt braucht, wie man Ranger werden kann und weshalb eine grosse Leidenschaft für die Natur die wichtigste Voraussetzung ist.

    Da Ranger täglich draussen unterwegs sind, erleben sie die Veränderungen der Natur aus nächster Nähe. Gleichzeitig beobachten sie eine zunehmende Entfremdung vieler Menschen von ihrer Umwelt. Der Bedarf an Aufklärung und Sensibilisierung wächst. Besonders seit der Corona-Pandemie, als deutlich mehr Menschen ihre Freizeit in der Natur verbringen.

    Ein weiteres Thema sind Wildcamper: Wie gehen Ranger damit um, wenn Menschen an Orten übernachten, an denen es nicht erlaubt ist? Und welche Alternativen gibt es? Zudem sprechen wir über Renaturierungsprojekte und darüber, warum diese Flächen schnell zu Freizeitorten werden können. Mit Folgen für die Natur. Sara gibt Hinweise, wie solche Projekte geplant werden können, damit sowohl Mensch als auch Natur ihren Platz finden.

    Zum Schluss geht es um die häufigsten Fehler, die Menschen in der Natur machen und wie sie sich ganz einfach vermeiden lassen.


    swiss-rangers.ch

    Mehr zur Ausbildung: BZW Lyss

    Details zur Hasenpest: BAG

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    43 mins
  • #9 Schlüsselrolle bei Raumplanung und Biodiversität - Die Ökologische Infrastruktur
    Mar 12 2026

    *Links ganz am Ende

    In dieser Folge spreche ich mit Franziska Wloka über die ökologische Infrastruktur und warum sie weit mehr ist als nur die Vernetzung einzelner Lebensräume. Sie erklärt, wie Bund und Kantone die Umsetzung angehen, weshalb bewirtschaftete Flächen wie Hochstamm-Obstgärten ein zentraler Bestandteil sind und warum die Implementierung auf nationaler und kantonaler Ebene Zeit braucht.

    Ein zentrales Thema ist die Umsetzung in den Gemeinden. Raumplanung spielt dabei eine Schlüsselrolle. Franziska zeigt auf, wie die örtliche Nutzungsplanung zugunsten der ökologischen Infrastruktur gestaltet werden kann und warum das richtige Timing bei Revisionen entscheidend ist. Ebenso sprechen wir darüber, wie Unternehmen mit ihren Flächen oder durch Freiwilligenarbeit einen Beitrag leisten können.

    Wir hören auch, dass Biodiversität nicht nur in Schutzgebieten notwendig ist. Auch Balkone, Gärten und Siedlungsräume sind wichtige Trittsteine. Grundsätzlich gilt: Jede Fläche in der Schweiz kann zur ökologischen Infrastruktur beitragen und verbessert werden.

    Wir diskutieren zudem, wie jede und jeder konkret mithelfen kann und warum Naturschutzvereine oft besonders wirksam sind. Z.B. Da sie regionale Besonderheiten und wertvolle Gebiete am besten kennen und gezielt pflegen können.

    Eine funktionierende ökologische Infrastruktur spart langfristig Steuergelder, erhöht die Lebensqualität und schafft stabile Lebensräume. Denn eine gesunde Umwelt ist kein Luxus sie ist Grundlage unseres Lebens und gemäss den Vereinten Nationen ein Menschenrecht.

    Mehr zur Ökologischen Infrastruktur

    Zur Kursanmeldung

    Aufleben-Natur

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    47 mins
  • #8 Biodiversität und wie sie gestärkt werden kann
    Mar 5 2026

    Warum ist Biodiversität so entscheidend für unser Leben? In dieser Folge spreche ich mit Markus Bieri darüber, weshalb jede Wildtierart wie eine tragende Säule unseres Ökosystems ist. Fällt eine weg, passt sich die Natur an. Dies nicht zwingend zu unseren Gunsten.

    Wir beleuchten die direkten und indirekten Vorteile biodiverser Flächen. Sie liefern uns Medikamente, schützen vor Naturgefahren wie Lawinen, stabilisieren Böden, regulieren das Klima und beeinflussen unser Wohlbefinden. Biodiversität betrifft uns einfach in jeder Lebenslage.

    Gleichzeitig gehört die Schweiz zu den Ländern mit besonders geringer Biodiversität. Trotz der unterschiedlichen Bewertungsmethoden der Länder. Wir stehen unter Druck. Deshalb sprechen wir darüber, ob sich biodiversitätsfördernde Flächen lohnen und warum ihre Vernetzung entscheidend ist.

    Ein weiterer Punkt ist die Landwirtschaft und unsere Ernährung. Wie kann eine Lebensmittelproduktion aussehen, die Artenvielfalt unterstützt? Warum darf Nahrung wieder mehr Wert haben und wie profitieren Bauern, Landschaft und Biodiversität davon?

    Wir diskutieren zudem, wie anspruchsvoll es ist, naturnahe Flächen im eigenen Garten oder in der Gemeinde zu gestalten. Warum verursachen naturnahe Gärten oft weniger Arbeitsaufwand? Welche Rolle spielt Wasser als zentrales Element für nahezu alle Tierarten? Und weshalb werden einzelne Arten wie die Tigermücke oft zur Angsterzählung, während ganzheitliche Lösungen zu kurz kommen?

    Zudem geht es um typische Fehler, die vermieden werden sollten und um konkrete Tipps für den Einstieg. Denn ein naturnaher Garten ist für jeden Lebensstil möglich! Er beginnt mit Ausprobieren, Beobachten und Lernen.

    Zum Schluss erzählt Markus von seinen Erfahrungen in der Naturbildung, wie stark die Motivation beim Exkursionsleiter selber, aber auch bei den Teilnehmern die Qualität beeinflusst und was die effektivsten Methoden in der Naturbildung sind.

    naturdienst.ch

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    48 mins
  • #7 Einblick in die Naturarbeiten von heute und von Morgen
    Feb 26 2026

    In dieser Folge spreche ich mit Ulysses Witzig von CreaNatira über konkrete Naturarbeiten und wie Artenvielfalt im eigenen Garten, im Verein oder in Projekten wirksam umgesetzt werden kann.

    Ein zentrales Thema sind sogenannte Zielarten: Sie sind ein einfaches und wirkungsvolles Instrument, um den Erfolg von Aufwertungsmassnahmen messbar zu machen. Wir sprechen über konkrete Beispiele und zeigen, warum ein breit gefächertes Angebot an Naturarbeiten entscheidend ist. Zudem gibt es einen Blick in die Zukunft und warum die Zielartenbeobachtung immer mehr ergänzt wird durch andere Wirkungskontrollen.

    Welche Massnahmen lassen sich unkompliziert zu Hause oder im Vereinsumfeld umsetzen? Wie sind Waldweiden in allen Kantonen möglich und welche ökologischen Vorteile bringen sie? Und weshalb lohnt es sich, bei Aufwertungen von Naturgebieten, Wiesen oder Gärten eine Fachperson beizuziehen?

    Zudem diskutieren wir die Verschiebung von der klassischen Neophytenbekämpfung hin zur umfassenderen Neobiotabekämpfung und wie man auf Kritik reagiert, wenn ein renaturiertes Gebiet zunächst „unordentlicher“ oder ungewohnter aussieht als zuvor.

    Eine Folge für alle, die Natur nicht nur schätzen, sondern aktiv gestalten wollen.

    Schau bei CreaNatira vorbei

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    1 hr and 4 mins
  • #6 Einfache Lösungen und Beispiele für naturnahe Gärten
    Feb 19 2026

    Wie einfach Landschaftsarchitektur, Umweltplanung und Klimaanpassung zusammenspielen können, zeigt diese Folge mit Sebastian Meyer von Planikum. Wir sprechen darüber, warum genau diese Kombination ein zentraler Weg für zukunftsfähige Siedlungsräume ist.

    Anhand konkreter Projekte und Lösungen wird deutlich, wie einfache Massnahmen grosse Wirkung entfalten können, wie starke Verbauungen vermieden werden und wie Gemeindearbeiten sinnvoller über das Jahr verteilt werden können. Weiter geht es um die Bedeutung von Kaltluftströmen und Biodiversität für Wildtiere und auch für unser eigenes Wohlbefinden.

    Wir sprechen auch über die Vorteile für Investoren. Denn, Naturnahe Flächen steigern die Attraktivität von Wohnraum, führen zu zufriedeneren und treueren Mieterinnen und Mietern und reduzieren den Freizeitdruck auf entfernte Naturgebiete, weil hochwertige Grünräume direkt vor der Haustür entstehen.

    Am Beispiel der Bewertung des Schulhauses Gränichen zeigt Sebastian einfache und kostengünstige Möglichkeiten zur Naturförderung. Aber auch umfassendere Projekte kommen zur Sprache. Er gibt konkrete Tipps für den Einstieg und macht deutlich, warum ein gewisses Grundwissen entscheidend ist. (Ein Mauerseglerkasten gehört schliesslich nicht in den Wald).

    Wir sprechen ausserdem darüber, wie selbst die Dorffeuerwehr unterstützen kann, warum Orchideen auf Dächern wachsen und sprechen kurz darüber wie komplex die Planung und Umsetzung von ökologischer Ausgleichsflächen bei Bauprojekten ist.

    Mehr zu Planikum

    Bauanleitung Nistkasten

    Gartenaufwertung

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    1 hr and 4 mins