• Tag 29: Kündigung als Geschenk? Warum das „Aus“ das Beste war, was mir passieren konnte.
    Mar 27 2026

    „Eigentlich bin ich ein Sicherheitstyp – und jetzt ist da einfach nichts.“

    An Tag 29 meines Arbeitslosenupdates wird es persönlich. Nach vier Wochen zwischen betriebsbedingter Kündigung, LinkedIn-Posts und Website-Building ziehe ich ein Fazit, das viele überraschen wird: Die Kündigung war ein Geschenk. Warum? Weil sie den Raum für eine Kreativität geöffnet hat, die in alten Strukturen feststeckte.

    In dieser Folge von #TagX spreche ich offen über:

    • Der Identitäts-Check: Wer bist du eigentlich, wenn dich auf Partys oder Networking-Events (wie der OMR) niemand mehr nach deinem Job fragen kann?

    • Quarterlife-Crisis: Das Gefühl, in seinen 20ern komplett „lost“ zu sein und warum die Kündigung dieses Gefühl erst so richtig unterstrichen hat.

    • Barista-Träume vs. Performance Marketing: Über die Sehnsucht nach einem Siebträger-Kurs, gescheiterte Latte-Art-Versuche und warum ich trotzdem genau da bleibe, wo meine Expertise liegt.

    • Geduld lernen: Wie es sich anfühlt, auf Rückmeldungen zu warten, wenn man eigentlich die ungeduldigste Person der Welt ist.

    • Schneller lernen durch Machen: Warum ich lieber jeden Tag einen „unperfekten“ Podcast aufnehme, statt fünf Monate auf die perfekte Struktur zu warten.

    Ich nehme dich mit in mein neues Podcast-Setting auf der Couch und teile mein wichtigstes Learning: Warte nicht auf den perfekten Zeitpunkt. Er kommt nicht. Der perfekte Zeitpunkt ist genau jetzt und auch wenn es sich wie Chaos anfühlt.

    Egal, ob du gerade selbst in einer Umbruchphase steckst, Angst vor der Zukunft hast oder einfach wissen willst, wie man eine Quarterlife-Crisis produktiv nutzt: Diese Folge ist dein digitaler Arschtritt, heute endlich das anzugehen, was du schon ewig aufschiebst.

    GaLiGrü eure aller-aller-allerliebste Arbeitslose!

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    14 mins
  • Tag 28: 8 Bewerbungsgespräche an einem Tag? Warum ich im Recruiting-Wahnsinn die Reißleine ziehe.
    Mar 26 2026

    „Genieß doch die Zeit, du hast doch jetzt so viel davon!“

    Von wegen. An Tag 28 meines Arbeitslosenupdates ziehe ich ein Resümee über eine Woche, die sich stressiger angefühlt hat als jeder 40-Stunden-Job. Warum ich nach 8 Bewerbungsgesprächen an einem einzigen Tag die Reißleine ziehen musste und warum Masse bei der Jobsuche definitiv nicht gleich Klasse ist.

    In dieser Folge von #TagX erfährst du:

    • Recruiting-Burnout vermeiden: Wie ich gelernt habe, Prozesse radikal zu priorisieren, statt in jedem Termin zu sitzen.

    • Das WordPress-Rabbit-Hole: Wie ich ohne Plan (aber mit viel ganz viel delulu-denken) in 5 Stunden eine eigene Website gebaut habe inklusive technischer Fails und einem Reset.

    • Fokus-Modus extrem: Eine (fast) tragische Geschichte darüber, wie man im Tunnel so sehr versinkt, dass das Mittagessen vier Stunden lang einsam in der Küche wartet.

    • Einfach mal machen: Warum Perfektionismus der größte Feind deiner Karriere ist und warum ich diesen Podcast ohne Struktur, aber mit viel Herz starte.

    Ob du Tipps für deine eigene Jobsuche suchst, wissen willst, wie man eine Website selbst baut, oder einfach nur das tägliche Chaos einer von mir in der Arbeitslosigkeit miterleben willst: Here you go!

    GaLiGrü eure allerliebste Arbeitslose!

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    10 mins
  • Tag 27: Warum Jobsuche wie schlechtes Dating ist (und was Kununu damit zu tun hat)
    Mar 25 2026

    Vier Wochen sind seit meiner betriebsbedingten Kündigung vergangen. Vier Wochen voller #TagX-Updates und ganz viel Learnings im Recruiting-Prozess. Gefühlt war die Kündigung erst gestern.

    In dieser Folge von Tag X – Das Arbeitslosenupdate ziehe ich mal ein ehrliches Resümee: Wo stehe ich in meinen Bewerbungsprozessen? Warum habe ich trotz Arbeitslosigkeit mein erstes Jobangebot abgelehnt? Und warum fühlt sich die Jobsuche momentan an wie ein schlechtes Dating-Format, bei dem man ständig über seine „Lieblingsfarbe“ ausgequetscht wird?

    • Der Recruiting-Recap: Ich bin in mehreren Prozessen in Runde 3 oder 4. Es läuft – aber warum das erste Angebot trotzdem kein Match war und warum ich meine „Baseline“ nicht für den erstbesten Vertrag opfere.

    • Jobsuche vs. Dating: Warum Bewerbungsgespräche oft wie erste Dates ablaufen (inklusive der Frage: „Passt unser Vibe wirklich?“).

    • Red Flags erkennen: Von Wochenendarbeit als „Standard“ bis hin zu schwammigen Homeoffice-Regelungen. Ich verrate dir, wie ich meine persönlichen No-Gos definiert habe und warum ein Bauchgefühl meistens recht hat.

    • Der Kununu-Deep-Dive: Ich erkläre dir, wie ich die Plattform als Stimmungsbarometer nutze. Wir sprechen über:

      • Muster erkennen: Woran du merkst, ob Kritik nur emotionaler Groll oder ein echtes strukturelles Problem ist.

      • Gehalts-Transparenz: Wie du die Gehaltsbänder auf Kununu für deine nächste Verhandlung nutzt.

      • Umgang mit Kritik: Warum die Reaktion eines Unternehmens auf schlechte Bewertungen mehr über die Kultur aussagt als der Score selbst.

    Egal, ob du gerade selbst auf Jobsuche bist, im Performance Marketing arbeitest oder einfach nur wissen willst, wie man im Recruiting-Wahnsinn nicht den Verstand verliert: Diese Folge ist für alle, die keine Lust mehr auf Einbahnstraßen-Kommunikation haben.

    Sicherheit ist gut. Ein echtes Match ist besser.

    Hör rein, lass dich inspirieren und lerne, wie du deine eigenen Red Flags definierst, bevor du den nächsten Vertrag unterschreibst.

    GaLiGrü Eure allerliebste Arbeitslose


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    17 mins
  • Tag 26: Erschöpfung in der Arbeitslosigkeit – Warum Jobsuche kein Urlaub ist
    Mar 24 2026

    Willkommen zu Tag 26 des Arbeitslosenupdates! Heute wird es besonders real, denn zum ersten Mal teile ich diesen Podcast auch auf LinkedIn.

    Der Podcast ist zwar noch super chaotisch und hat noch keine Struktur, aber genau so bin ich eben. Ich will mit euch lernen. Lernen in der Öffentlichkeit.

    In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das oft unterschätzt wird: Die Erschöpfung. Ich dachte, Arbeitslosigkeit bedeutet Couch, Netflix und endlich mal dieses eine Buch lesen.

    Die Realität? Ich habe nach 26 Tagen genau zwei Seiten geschafft. Warum? Weil sieben Bewerbungsgespräche am Tag kräftezehrender sind als jeder normale Büroalltag. Du musst dich jedes Mal neu verkaufen, dich auf neue Menschen einlassen und hoffen, dass der „Match“ diesmal wirklich passt.

    Was dich in dieser Folge erwartet:

    • Bewerbungs-Burnout: Warum 7 Calls am Tag on the edge führen und warum ich jetzt Urlaub von der Arbeitslosigkeit brauche.

    • Wertschätzung im Prozess: Ein Lob an die Unternehmen, die meinen Lebenslauf wirklich lesen (ja, das gibt es!).

    • Prioritäten & Gehalts-Checks: Warum ich keine Zeit mehr für „Honig-ums-Maul-schmieren“ habe und warum ihr Gehaltsbänder sofort ansprechen solltet.

    • Mein Delulu-Mindset: Von Speaker-Gigs, YouTube-Ideen bis hin zum Buchschreiben und warum die Kündigung meine Kreativität wachgerüttelt hatte.

    • Einfach machen: Wieso ich nach 3 Jahren Planung endlich auf „Aufnahme“ gedrückt habe, auch wenn das Setting noch nicht perfekt ist.

    Ich bin nicht hier, um euch zu erzählen, wie toll ich in meinem Job brenne. Ich brenne für mein Leben und für echte Work-Life-Balance. Wenn du also auch keine Lust mehr hast, alles zehn Jahre lang zu durchdenken: Hör rein. Wir lernen das jetzt einfach zusammen auf dem Weg.

    GaLiGrü

    Eure Jessi

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    14 mins
  • Tag 25: Warum „schnell mal einen Job finden“ ein Mythos ist . Zwischen Recruiting-Wahnsinn, Love Brands & Red Flags
    Mar 23 2026

    Herzlich willkommen zu Tag 25 meines Arbeitslosenupdates.

    Es ist verrückt, das laut auszusprechen: Fast vier Wochen sind rum. Und wisst ihr, was die Frage ist, die mir (und vielleicht auch euch) ständig im Kopf rumgeistert? „Jessi, warum bist du eigentlich noch arbeitslos? Liegt es an dir? Bist du faul?“

    Die Antwort ist so simpel wie frustrierend: Nein, es liegt am System. In dieser Folge nehme ich euch mit in den absurden Marathon moderner Bewerbungsprozesse. Wir reden nicht mehr über ein kurzes Kennenlernen. Wir reden über sechs, sieben oder acht Runden. Von HR-Calls über Case Studies bis hin zum „Kennenlernen vor dem Kennenlernen“. Ich erkläre euch, warum ich nicht schneller sein kann als die Terminkalender der Unternehmen und warum Arbeitslosigkeit im Jahr 2026 oft einfach nur bedeutet, in der Warteschleife anderer Menschen festzustecken.

    Besonders der letzte Freitag war ein Weckruf: Acht Gespräche an einem Tag. Achtmal die eigene Story erzählen, achtmal volle Konzentration, achtmal „sich verkaufen“.

    Ich war danach mental am Ende und musste mir schmerzhaft eingestehen: Bewerbungsgespräche sind kein normaler Job-Alltag.

    Deshalb geht es diese Woche ums Priorisieren. Ich erzähle euch, warum ich einen Prozess bei einer absoluten „Love Brand“ gecuttet habe, obwohl die Marke toll war.

    Gleichzeitig nutze ich die „gewonnene“ Zeit für Dinge, die im Job immer hinten runtergefallen sind. Ob Kieferschiene gegen den Stressschmerz, Hautkrebsvorsorge oder der Check U35 – ich mache gerade den großen Gesundheits-Roundcheck.

    Warum das am Ende wichtiger ist als jede Luxushandtasche und was ein Buch über das Sterbebett mit meiner aktuellen Jobsuche zu tun hat, erfahrt ihr in dieser sehr persönlichen Folge.

    Ich lerne gerade jeden Tag dazu, probiere mich aus und trete weit aus meiner Komfortzone. Danke, dass ihr mich auf dieser Reise begleitet.

    GaLiGrü, Eure Jessi

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    17 mins
  • Tag 24: Komplett planlos, 100 % Delulu und 50 neue Ideen.
    Mar 22 2026

    Herzlich willkommen zu Tag 24 – oder wie ich es nenne: Die totale Planlosigkeit.

    Wenn man mich heute fragt, wo ich in drei Monaten stehe, ist meine ehrlichste Antwort: Ich habe absolut keine Ahnung.

    Für einen sicherheitsliebenden Menschen wie mich ist diese Ungewissheit eigentlich der Endgegner, aber ich lerne gerade, das fehlende Sicherheitsnetz als kreativen Spielplatz zu nutzen.


    Mein neues Motto heißt „Einfach mal machen“. Ob Podcast, LinkedIn, die Idee für ein eigenes Buch oder sogar die Gründung einer Firma. Ich bin gerade einfach etwas delulu, weil mich aktuell sowieso keiner mehr kündigen kann.

    Ich erzähle euch, warum ich zur Arbeitslos-Workaholikerin mutiere, die von acht Uhr morgens bis Mitternacht durchmalocht und dabei manchmal das Atmen vergisst.

    Das liegt wohl an meiner Vergangenheit als Leistungsschwimmerin. Stillstand und Ruhe waren für mich noch nie eine Option. Wir sprechen über meine wilden Hobby-Phasen und warum ich eine eigene Hose nähen kann, aber beim Häkeln kläglich scheitere.

    Außerdem gibt’s meine Meinung zum Master im Marketing, Gedanken zu Bildungsgutscheinen und warum Serien wie Bridgerton gerade mein einziger Weg sind, den Kopf mal kurz auszuschalten. Ich nehme euch mit auf die Reise durch das Chaos und teile, warum ich trotz aller Zukunftsangst gerade so viel lerne wie nie zuvor.

    GaLiGrüEure Jessi

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    21 mins
  • Tag 23: Romantisierte Arbeitslosigkeit und die Arbeitslosen-Mause-Messe
    Mar 21 2026

    Herzlich willkommen zu Tag 23.

    Während mir manche Leute ernsthaft gratulieren, dass ich jetzt „endlich frei“ habe, frage ich mich wirklich, in welchem Film die eigentlich leben.

    Spoiler: Arbeitslosigkeit ist kein Urlaub, vor allem wenn man immer noch nicht weiß, ob das Arbeitsamt überhaupt jemals zahlt. Ich reg mich heute mal über die Realitätsferne auf, die mir ständig begegnet. Besonders wenn es um Fachmessen wie die OMR geht.

    Wer soll sich bitte ein Ticket für 540 Euro leisten, wenn man gerade noch nicht mal Geld bekommt. Ciao. Dabei wäre Networking gerade jetzt so wichtig, um wieder einen Fuß in die Tür zu bekommen.

    Weil mir das alles so gegen den Strich geht, gründe ich im Kopf heute meine eigene Veranstaltung: Die Arbeitslosen-Mäuse-Messe, kurz AMM.

    Außerdem räume ich mit dem Master-Mythos im Marketing auf und erkläre, warum Praxiserfahrung für mich immer über eingestaubte Lehrbüchern stehen werden.

    Und weil wir hier bei der ungeschönten Wahrheit sind, haue ich noch einen Fact raus, den die meisten Anzugträger so gar nicht auf dem Schirm haben: Ich habe 80 Tattoos. Ja, 80.

    Ich nehme euch mit in mein improvisiertes Küchen-Studio, rede über geplatzte Reisepläne und warum ich trotz allem versuche, das Ganze mit Humor zu nehmen.

    Wir sitzen alle in der ersten Reihe, also hört rein und bleibt delulu.

    GaLiGrüEure Jessi

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    22 mins
  • Tag 22: Arbeitslos-Workaholic & Recruiting-Hölle
    Mar 20 2026

    Herzlich willkommen bei Tag 22 im Leben einer (jetzt wirklich) Arbeitslosen.

    Wer glaubt, ich liege den ganzen Tag auf der Couch und ziehe mir eine Serie nach der nächsten rein, den muss ich (leider!!) enttäuschen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht mal mehr, wann ich das letzte Mal ferngesehen habe. Ich bin offiziell zum Arbeitslos-Workaholic mutiert. Mein Terminkalender quillt förmlich über und gefühlt habe ich jeden Tag vier bis fünf Gespräche. Die Prozesse fühlen sich teilweise schlimmer an, wie so mancher Vollzeitjob.

    In dieser Folge packe ich mal aus, was da draußen gerade wirklich abgeht: Von Recruiting-Prozessen, die sich über Monate ziehen, bis hin zu dem Moment, in dem ich ein Gespräch am liebsten nach exakt fünf Minuten abgebrochen hätte, weil der Vibe einfach nur von oben herab war und mein Werdegang negativ hinterfragt wurde.

    Wir reden darüber, warum Wertschätzung im Bewerbungsprozess den entscheidenden Unterschied macht (wie das krasse Beispiel von Red Bull zeigt) und warum ich mittlerweile eine ganz klare Grenze bei Case Studies ziehe.

    Ich teile mit euch meine größten Learnings des Tages, warum ich trotz des Stresses an dieser Phase wachse und wieso es so wichtig ist, im Chaos die eigene Zeit und den eigenen Wert zu schützen.

    Bleibt delulu.

    GaLiGrüEure Jessi aka. eure liebste Arbeitslose

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    16 mins