• Der gefährlichste Satz im Discovery-Call: „Wir machen das auf jeden Fall!“ - EP 158 | Björn W. Schäfer
    Jun 14 2026

    Feedback, please 👋

    Minute 18 im Discovery Call. Der Prospekt sagt: „Das klingt definitiv interessant, genau das, was wir suchen." Die Rep nickt, leuchtet innerlich auf – und wechselt direkt Richtung Demo. Björn hört zu und denkt: Das Signal trügt.

    Ein schnelles „definitiv ja" ist kein Kaufsignal. Es bedeutet, dass du den oberflächlichen Schmerz getroffen hast – aber nicht den echten. Operativer Schmerz allein kauft keine Software. Kaufentscheidungen passieren dort, wo der Schmerz für Budgetverantwortliche übersetzbar und messbar ist – und wo Nicht-Handeln teurer ist als Handeln.

    In dieser Folge zeigt Björn W. Schäfer, warum Dringlichkeit drei Ebenen hat und warum die meisten Discovery Calls auf Ebene eins stecken bleiben.

    • Ebene eins: der operative Schmerz – etwas nervt, kostet Zeit, ist umständlich.
    • Ebene zwei: der messbare Business Impact – konkrete Zahlen in Euro, Stunden oder Ressourcen, die ein Gespräch mit Budgetverantwortlichen überhaupt erst möglich machen.
    • Ebene drei: die strategische Initiative – das Thema ist in der Unternehmensagenda verankert, Budget ist vorhanden, Management Attention ist gesichert. Nur wer diese Leiter systematisch durcharbeitet, landet bei Deals, die auch geschlossen werden.

    Dazu gibt es eine klare Konsequenz für den Demo-Prozess: Kein Demo-Termin ohne zumindest grob skizzierbaren Business Impact. Kein bürokratischer Standard – sondern Schutz vor Zeit-Investitionen in Calls, die strukturell keine Abschlusschance haben.

    Key Takeaways

    • „Definitiv ja" in Minute 18 ist ein Warnsignal, kein Kaufsignal. Es zeigt, dass der operative Schmerz getroffen wurde – aber noch keine Discovery-Tiefe erreicht ist.
    • Dringlichkeit hat drei Ebenen: operativer Schmerz, messbarer Business Impact, strategische Initiative. Die meisten Reps bleiben auf Ebene eins stecken.
    • Ab einem Dealvolumen von 5.000–10.000 Euro läuft fast kein Budget ohne Zustimmung von Budgetverantwortlichen. Ohne Impact-Qualifizierung endet der Deal mit Ghosting oder „kein Budget".
    • Drei Fragen, die den Prospekt helfen, den eigenen Schmerz zu quantifizieren: Was kostet dich dieses Problem konkret? Was passiert in sechs Monaten, wenn der Status quo bleibt? Was bedeutet das für die Person, die über Budget entscheidet?
    • Kein Demo-Termin ohne Business Impact. Wer das als Standard einführt, schützt sich vor Demo Calls, die strukturell nie zu einem Deal führen.

    Support the show

    - - -
    Folge Björn W. Schäfer auf Linkedin: www.linkedin.com/in/bjoernwschaefer
    Hier kannst Du seinen GTM-Bestseller Funky Flywheels 🕺💃 bestellen

    1. Deutsch: https://amzn.to/3Sgi8qk
    2. Englisch: https://amzn.to/4g2Ly49

    14 Tage kostenlos. Teste jetzt Björn's neue Software: funkybont.com

    Show More Show Less
    9 mins
  • Eigenschaften der Top 1%-Founder und was die Forschung sagt - EP 157 | Olaf Ringelband
    Jun 7 2026

    Feedback, please 👋

    „The Six Traits that Define Top 1% Founders" von Chris Tottman gingen viral auf Linkedin - GRIT, Discipline, Self-Belief, Execution, Leadership, Vision and Purpos. In dieser Folge diskutiert Björn W. Schäfer das Modell zusammen mit Olaf Ringelband, der seit fast 35 Jahren Executive Assessments macht – also das, was nach dem Headhunter kommt. Er sitzt in Hamburg, lehrt an der Uni, ist Small-Scale Business Angel und der Experte für die Diagnose von Top-Führungskräften. Jemand mit Meinung und Daten.

    Das Ergebnis: Tottmans Rahmen dient als Orientierung - für Investoren wie für Gründerinnen in der Selbstanalyse. Aber der Psychologe sieht Lücken in der Taxonomie: GRIT und Discipline landen im gleichen Cluster der Big Five, nämlich Gewissenhaftigkeit. Execution ist streng genommen keine Persönlichkeitseigenschaft, sondern eine operative Kompetenz. Und Leadership ist so komplex, dass es eigene Episoden verdient – Kommunikationsfähigkeit, Peacetime versus Wartime, psychologische Sicherheit als Kulturfundament. Alles landet unter demselben Label.

    Was Tottman’s Framework ganz fehlt: Intelligenz - aus Olafs Sicht der wichtigste Prädiktor für Erfolg überhaupt, belegt durch Jahrzehnte Forschungsdaten - und Selbstreflexionsfähigkeit. Letztere zeigt sich nicht im Gründen selbst, sondern in dem Moment, wo jemand erkennt, dass das, was ihn bis hierher gebracht hat, ihn nicht weiterträgt. „What brought you here won't bring you any further." Das klingt abstrakt, bis Björn seine eigene Geschichte erzählt.

    Key Takeaways

    • GRIT und Discipline sind kein eigenständiges Dimensionenpaar – sie gehören im Big-Five-Modell zum selben Cluster (Gewissenhaftigkeit) und hätten als ein Begriff abgehandelt werden können.
    • Execution ist weniger Persönlichkeitseigenschaft als operative Kompetenz. Inhaltlich stimmt Olaf Todman trotzdem zu: Die Qualität des Lernloops entscheidet – nicht die Idee.
    • Intelligenz fehlt im Modell vollständig, ist aber der stärksten Prediktor für Berufserfolg – und bei Gründern, die am Anfang oft auf sich allein gestellt sind, besonders relevant.
    • Selbstreflexionsfähigkeit ist die zweite fehlende Dimension. Sie entscheidet, ob jemand rechtzeitig erkennt, dass sich die Anforderungen an die eigene Person geändert haben – und ob er darauf reagieren kann.
    • Leadership ist nicht statisch. Extraversion hilft, ist aber kein Schicksal. „Acting out of character" funktioniert – und Führung ist zu großen Teilen Handwerk, das man lernen kann.
    • Psychologische Sicherheit hängt weniger von der Persönlichkeitszusammensetzung eines Teams ab als vom Kommunikationsprozess.



    Link zum Artikel: www.the-founders-corner.com/p/the-six-traits-that-define-top-1

    Link zu Olaf Ringelband: https://www.linkedin.com/in/olaf-ringelband-347ab62


    Support the show

    - - -
    Folge Björn W. Schäfer auf Linkedin: www.linkedin.com/in/bjoernwschaefer
    Hier kannst Du seinen GTM-Bestseller Funky Flywheels 🕺💃 bestellen

    1. Deutsch: https://amzn.to/3Sgi8qk
    2. Englisch: https://amzn.to/4g2Ly49

    14 Tage kostenlos. Teste jetzt Björn's neue Software: funkybont.com

    Show More Show Less
    30 mins
  • Der wichtigste Frühindikator für Wachstum - EP 156 | Björn W. Schäfer
    May 31 2026

    Feedback, please 👋

    Wenn Gründerinnen und Revenue-Leader nach ihrer wichtigsten Wachstumskennzahl gefragt werden, kommt fast immer dieselbe Antwort: Leads.

    MQLs, SQLs, SALs – immer Leads. Das Problem: Leads sind eine Aktivitätskennzahl, kein Wachstumsindikator. Du kannst 200 Leads im Monat generieren und trotzdem im Wachstum stagnieren – und merkst es erst zwei, drei, vier Monate später an sinkender Win Rate und steigendem Sales Cycle.

    In dieser Folge zeigt Björn W. Schäfer, warum der monatliche Zuwachs von qualifizierter Pipeline der verlässlichste Frühindikator ist, der dir heute sagt, wie sich dein Neukundenwachstum in Zukunft entwickelt. Qualifizierte Pipeline hat dabei eine klare Definition: Der Account entspricht deinem ICP anhand messbarer Kriterien, und du kannst für jeden Deal sowohl „Why Change" als auch „Why Now" konkret beantworten. Alles andere ist keine Pipeline – das ist Beschäftigung.

    Dazu kommt der ICP-Share als Frühwarnsystem: Wenn weniger als 80 Prozent deiner Pipeline wirklich ICP-konform sind, arbeitet dein Team an den falschen Deals – mit direkten Konsequenzen für Effizienz, Onboarding und Net Revenue Retention. Und schließlich die Fokussegmentierung: Nicht irgendwie mehr Pipeline, sondern qualifizierte Pipeline in den Segmenten, in denen du strategisch wachsen willst – abgestimmt mit Produktroadmap und CS-Kapazität.

    Das gilt für Früphasengründer mit zwei Reps genauso wie für CROs mit 30-köpfigen Teams.

    Key Takeaways

    • Leads sind Vergangenheit. Der monatliche Zuwachs qualifizierter Pipeline ist der einzige echte Frühindikator für Neukundenwachstum – und gehört in jedes Board Meeting.
    • Qualifizierte Pipeline braucht eine klare Definition: ICP-Kriterien plus beantwortbares „Why Change" und „Why Now" für jeden einzelnen Deal.
    • Ein ICP-Share unter 80 Prozent ist ein Steuerungsproblem – kein Vertriebsproblem. Die Lösung liegt auf Führungsebene, nicht im nächsten Sales-Training.
    • Fokussegmente sind keine Marketing-Übung, sondern die operative Schnittstelle zwischen ICP, Produktroadmap und Go-to-Market-Exekution.
    • Wer diesen Zuwachs nicht monatlich trackt, wechselt nie vom reaktiven ins proaktive Performance-System.

    Support the show

    - - -
    Folge Björn W. Schäfer auf Linkedin: www.linkedin.com/in/bjoernwschaefer
    Hier kannst Du seinen GTM-Bestseller Funky Flywheels 🕺💃 bestellen

    1. Deutsch: https://amzn.to/3Sgi8qk
    2. Englisch: https://amzn.to/4g2Ly49

    14 Tage kostenlos. Teste jetzt Björn's neue Software: funkybont.com

    Show More Show Less
    11 mins
  • 7 Skills, die Top-AEs unterscheiden - und wie skalierbares Enablement aussieht - EP 155 | Björn W. Schäfer
    May 24 2026

    Feedback, please 👋

    Mark Roberge hat in "The Sales Acceleration Formula" datenbasiert bewiesen, welche sieben Skills Top-AEs von Durchschnittlichen trennen - und dass ein mittelmäßiger Rep mit dem richtigen System einen talentierten Rep ohne System langfristig schlägt.

    Das Buch ist bereits zehn Jahre alt. Was sich seitdem grundlegend verändert hat: Diese sieben Skills lassen sich heute in Echtzeit beobachten, bewerten und skalierbar trainieren — durch systematische Transkriptanalyse, ohne L&D-Team und ohne externes Coaching-Budget.

    In dieser Episode geht Björn W. Schäfer alle sieben Skills durch — von Coachability und Curiosity über Process Discipline und Business Acumen bis hin zu Stakeholder Navigation, Resilience und Mutual Action Plans. Für jeden Skill zeigt er konkret, was du im Call-Transkript siehst, wenn der Skill vorhanden ist — und was du siehst, wenn er fehlt. Das ist kein Kompetenz-Modell für HR-Dokumente. Das ist ein Beobachtungsraster für den wöchentlichen Coaching-Loop.

    Der entscheidende Unterschied zu klassischem Sales-Training: Der Coaching-Loop läuft nicht quartalsweise, nicht nach verlorenen Deals, sondern jede Woche — mit dem Material, das im Stack bereits vorhanden ist. Lead-Indikatoren wie Discovery-zu-Demo-Conversion und Next-Step-Qualität zeigen Entwicklung, lange bevor die Win Rate es tut.

    Key Takeaways

    • Die sieben Skills nach Roberge - Coachability, Curiosity, Process Discipline, Business Acumen, Stakeholder Navigation, Resilience und Mutual Action Plans - sind beobachtbare Verhaltensweisen, keine abstrakten Eigenschaften
    • Für jeden Skill gibt es konkrete Transkript-Marker: Was siehst du, wenn der Skill da ist - und was siehst du, wenn er fehlt?
    • Ein systematischer Loop braucht zwei Dinge: ein klares Bewertungsraster und einen festen Platz im regelmäßigen Enablement-Rhythm
    • Der teuerste Coaching-Fehler ist falsches Timing - wer erst nach dem Win-Rate-Einbruch anfängt, ist Monate zu spät
    • Reps bewerten ihre eigenen Calls — Selbstreflexion ist nicht optional, sie ist die Voraussetzung für Coachability

    Support the show

    - - -
    Folge Björn W. Schäfer auf Linkedin: www.linkedin.com/in/bjoernwschaefer
    Hier kannst Du seinen GTM-Bestseller Funky Flywheels 🕺💃 bestellen

    1. Deutsch: https://amzn.to/3Sgi8qk
    2. Englisch: https://amzn.to/4g2Ly49

    14 Tage kostenlos. Teste jetzt Björn's neue Software: funkybont.com

    Show More Show Less
    11 mins
  • Q2 und die Mathematik hinter verpassten Wachstumszielen - und was du jetzt noch tun kannst - EP 154 | Björn W. Schäfer
    May 17 2026

    Feedback, please 👋

    Jedes Jahr das gleiche Bild: Irgendwo zwischen April und Juni kippt die Stimmung. Die Pipeline sieht dünn aus, Deals verschieben sich, und wer genauer nachrechnet, merkt, dass das Jahresziel mathematisch nicht mehr erreichbar ist. Q2 lügt nicht. Q2 zeigt schmerzhaft, was bereits entschieden wurde.

    Björn W. Schäfer macht die Mathematik dahinter konkret. Bei einem durchschnittlichen Sales Cycle von sechs Monaten bestimmt die Q1-Pipeline, was in Q3 geschlossen wird. Was jetzt in Q2 in die Pipeline kommt, bestimmt Q4. Das ist keine Prognose, das ist Arithmetik. Am Beispiel: 6 Mio ARR, 200 % Wachstumsziel, durchschnittliche Dealgröße von 25.000 Euro, Win Rate von 25 % - bedeutet das 960 qualifizierte Opportunities, die bis Ende Juni in der Pipeline sein müssen, damit der Umsatz noch dieses Jahr kommt.

    Danach wird es praktisch. Björn zeigt drei Komponenten, mit denen Founder heute Klarheit bekommen: den echten Sales Cycle aus CRM-Daten — segmentiert nach Kundengröße und Mitarbeiter, nicht als Bauchgefühl —, die qualifizierte Pipeline für Q3 und Q4 auf Basis von Why Change, Why Now und Why Us, sowie die wöchentliche Pipeline-Generierungsrate im Vergleich zu dem, was tatsächlich gebraucht wird. Wer die Abkürzung nehmen will: FUNKY bont verbindet sich in fünf Minuten mit dem CRM und liefert dieses Bild automatisch.

    Und weil Aktionismus nicht hilft, gibt es drei konkrete Maßnahmen für Q2: bestehende Pipeline konsequent qualifizieren und alles herauswerfen, was die drei Kriterien nicht erfüllt, den ICP-Fokus auf die Kunden mit dem kürzesten Sales Cycle und der höchsten Win Rate schärfen - und die Bestandskunden. Häufig liegt dort noch ungenutztes Expansionspotenzial, das zumindest einen Teil der Neukundenlücke schließen kann.

    Key Takeaways:

    • Q2 zeigt nicht die Zukunft, sondern die Vergangenheit - was heute als Pipeline sichtbar ist, ist das Ergebnis der Arbeit aus Q4 und Q1
    • Qualifizierte Pipeline als verlässlicher Frühindikator: 960 qualifizierte Opportunities für 6 Mio. ARR-Zuwachs bei einer Win Rate von 25 % und 25.000 Euro Dealgröße
    • Why Change, Why Now, Why Us als pragmatische Qualifizierungsbasis, wenn noch kein stringentes System eingeführt ist
    • Bestandskunden und Expansion sind in Q2 wichtiger denn je - häufig liegt hier noch signifikantes, ungenutztes Potenzial
    • FUNKY bont verbindet sich in fünf Minuten mit dem CRM und liefert ein datengetriebenes, objektives Bild der aktuellen Pipeline

    Support the show

    - - -
    Folge Björn W. Schäfer auf Linkedin: www.linkedin.com/in/bjoernwschaefer
    Hier kannst Du seinen GTM-Bestseller Funky Flywheels 🕺💃 bestellen

    1. Deutsch: https://amzn.to/3Sgi8qk
    2. Englisch: https://amzn.to/4g2Ly49

    14 Tage kostenlos. Teste jetzt Björn's neue Software: funkybont.com

    Show More Show Less
    10 mins
  • 5 Bausteine für 90% Forecast-Genauigkeit - EP 153 | Björn W. Schäfer
    May 10 2026

    Feedback, please 👋

    Seit einigen Wochen unterstütze ich einen Gründer als Fractional Head of Sales — ihn und sein Team mit vier AEs, einen Tag pro Woche. Das Ausgangsbild im CRM: über 150 Vertriebschancen mit Abschlussdatum im laufenden Monat, teilweise bereits in der Vergangenheit. Kein gelebter Qualifizierungsprozess, Abschlussdaten auf Basis von Bauchgefühl, nahezu null Planbarkeit für Founder und Investoren.

    In dieser Folge zeige ich dir, wie ich das konkret gelöst habe — und nach drei Wochen den ersten belastbaren rollierenden Forecast präsentieren konnte. Fünf Bausteine aus der echten Umsetzung, neben vollen Kalendern und ohne Aktionismus.

    Der erste Baustein ist ungewöhnlich, aber entscheidend: Beziehungsebene schafft Sachebene. Ohne Vertrauen im Team ist jede Veränderung zum Scheitern verurteilt - das gilt für Fractionals, Interims und neu eingesetzte Head-of-Positionen gleichermaßen.

    Baustein zwei sind CRM Basics: drei Felder, die alles andere erst möglich machen — Contract Start Date, Next Steps als Mutual Action Plan, und Next Step Date. Wer diese drei Felder nicht sauber pflegt, hat keinen Forecast. Er hat eine Hoffnungsliste.

    Baustein drei ist die Transkriptanalyse — Qualifizierung light. Hunderte Gespräche, drei Kriterien: Why Change, Why Now, Why Us. Muster auf Unternehmens-, Team- und Einzelpersonenebene werden sichtbar, und die Fremdwahrnehmung trifft oft nicht mit der Selbstwahrnehmung der Reps zusammen.

    Baustein vier bringt Forecast-Kategorien mit echten Definitionen: Commit, Best Case, Pipeline — mit klaren Abgrenzungen, die das Team verinnerlicht hat.

    Baustein fünf ist der Weekly Meeting Rhythm: Accountability, Datenbasis und Enablement in einem, mit klaren Deliverables vor und nach dem Meeting.

    Parallel zu dem manuellen Bottom Up-Forecast mit den AEs habe ich meine Software FUNKY bont danebengelegt. Weniger als 2 % Abweichung zum manuellen Forecast - und das in Minuten. Der Test unserer Software ist weiter gratis für 14 Tage.

    Key Takeaways:

    • Beziehung vor Daten: Erst Kontext und Vertrauen aufbauen, dann Struktur einfordern
    • CRM Basics sind unverhandelbar: Contract Start Date, Next Steps, Next Step Date — drei Felder, die Forecast-Verlässlichkeit erst möglich machen
    • Qualifizierung light mit drei Fragen: Why Change, Why Now, Why Us als pragmatische Basis für die Transkriptanalyse
    • Forecast-Kategorien brauchen geteilte Definitionen — Commit, Best Case und Pipeline sind Labels ohne Wert, wenn das Team sie unterschiedlich versteht
    • Wöchentliche Rituale halten das System am Laufen, wenn der Fractional nicht im Raum ist
    • Meine Software FUNKY bont errechnete Anfang des Monats den voraussichtlichen Umsatz - mit lediglich 2% Abweichung zum tatsächlichen Umsatz

    Support the show

    - - -
    Folge Björn W. Schäfer auf Linkedin: www.linkedin.com/in/bjoernwschaefer
    Hier kannst Du seinen GTM-Bestseller Funky Flywheels 🕺💃 bestellen

    1. Deutsch: https://amzn.to/3Sgi8qk
    2. Englisch: https://amzn.to/4g2Ly49

    14 Tage kostenlos. Teste jetzt Björn's neue Software: funkybont.com

    Show More Show Less
    13 mins
  • Built to Finish: What Ironman Racing Teaches You About Building a Company Worth Exiting - EP 152 🇬🇧 | Steven Pivnik
    May 3 2026

    Feedback, please 👋

    Most founders are great at starting. The rarest skill in entrepreneurship is finishing - building something all the way to a meaningful exit, without burning out, running out of cash, or losing the plot somewhere in the middle.

    Steven Pivnik has done both. He built and scaled a technology company over two decades, navigating the full arc from scrappy startup to successful exit. Along the way, he became an Ironman athlete - and discovered that the two pursuits have more in common than anyone tells you.

    In this conversation, Steven and Björn explore what it actually takes to go the distance. Pacing is the central theme: in endurance sports, you blow up if you start too fast. In business, the equivalent is burning cash before you've found your rhythm. Steven's framework is simple - monitor your cash flow the way you monitor oxygen in a race. When the numbers turn red, slow down before you're forced to stop.

    The data obsession that changed everything for Steven started with a Garmin watch. Once he saw what structured metrics did for his training, he applied the same logic to his business: monthly operational reviews, department-level KPIs, decisions driven by numbers instead of gut feel. Revenue grew significantly. Not because of a new strategy - because of visibility.

    On the exit side, Steven's top three: financials that are accurate and on time (table stakes for any acquirer), a clear growth trajectory that survives the deal, and a moat - something unique that a competitor can't easily replicate.

    Key Takeaways

    • Starting is easy. Finishing is the actual skill - and it's learnable.
    • Cash flow is oxygen. Manage it as your race depends on it, because it does.
    • Data beats gut feel. Structured KPIs transformed Steven's business the same way training metrics transformed his racing.
    • Know your moat. Wide and deep beats fast-growing, but copyable every time.
    • The mental muscle matters most at the end — in a race and in a company.


    Link to Steven on Linkedin: www.linkedin.com/in/stevenpivnik

    Link to his book: www.amazon.com/Built-Finish-Distance-Business-Life/dp/B0CB9HWSGW

    Support the show

    - - -
    Folge Björn W. Schäfer auf Linkedin: www.linkedin.com/in/bjoernwschaefer
    Hier kannst Du seinen GTM-Bestseller Funky Flywheels 🕺💃 bestellen

    1. Deutsch: https://amzn.to/3Sgi8qk
    2. Englisch: https://amzn.to/4g2Ly49

    14 Tage kostenlos. Teste jetzt Björn's neue Software: funkybont.com

    Show More Show Less
    29 mins
  • So erkennst Du, welche Deals Du DRINGEND ablehnen solltest - EP 151 | Björn W. Schäfer
    Apr 26 2026

    Feedback, please 👋

    Der Discovery Call gilt als Einstieg in den Salesprozess. Dabei ist er etwas anderes: die einzige Gelegenheit, bilateral zu qualifizieren – ob du und der Kunde gegenseitig ein guter Fit sind.

    Björn W. Schäfer zeigt in dieser Episode, warum die meisten B2B-SaaS-Teams Why Change und Why Now solide abfragen – aber bei Why Us systematisch zu kurz greifen. Die häufige Frage: Warum wir statt dem (direkten oder indirekten Wettbewerb? Die richtige Frage: Können wir diesen Anwendungsfall so erfüllen, dass wir die Erwartungshaltung übererfüllen werde - und ist dieser Kunden-Typ wertvoll für uns? Der Unterschied zwischen beiden kostet Unternehmen in der Praxis Monate an CS-Aufwand, verbrannte Ressourcen im Produkt Team, reaktives Feuerlöschen der Gründer:innen, und Churn, der im Discovery Call hätte verhindert werden können.

    Das Framework:

    • Why Change wird kontextualisiert – operational, strategisch, finanziell, kompetitiv – je nachdem, mit wem du im Call sitzt.
    • Why Now identifiziert das Trigger-Event, das aus einem Interessenten einen Käufer macht.
    • Why Us wird cross-funktional validiert: zusammen mit CS und Product, gegen konkrete Referenzkunden, gegen den Jobs-to-be-Done des Interessenten – und gegen das Muster deiner erfolgreichsten Accounts.

    Genau hier kommt AI ins Spiel. Björn transkribiert jeden Discovery Call und analysiert ihn systematisch gegen alle drei Ebenen: Wurde der Schmerz quantifiziert? Gibt es ein echtes Trigger-Event? Passt dieser Kunde und Use Case zu den Accounts, bei denen das Unternehmen bereits nachweisliche Erfolge geliefert hat? Das ist Skalierung von gutem Urteilsvermögen auf das gesamte Team.

    Key Takeaways:

    • Discovery qualifiziert bilateral: ob du und der Kunde gegenseitig ein guter Fit sind. – wiederholbar
    • Why Us ist eine cross-funktionale Entscheidung: CS, Product und Sales müssen gemeinsam beurteilen, ob Use Case, Referenzen und Kunden-Typ passen
    • AI macht den Muster-Abgleich skalierbar: jeder Call wird gegen die Erfolgsprofile der besten Accounts geprüft – systematisch, nicht nach Bauchgefühl
    • Wiederholbarkeit ist die Grundlage für Skalierung – und die Entscheidung darüber fällt im Discovery Call

    Support the show

    - - -
    Folge Björn W. Schäfer auf Linkedin: www.linkedin.com/in/bjoernwschaefer
    Hier kannst Du seinen GTM-Bestseller Funky Flywheels 🕺💃 bestellen

    1. Deutsch: https://amzn.to/3Sgi8qk
    2. Englisch: https://amzn.to/4g2Ly49

    14 Tage kostenlos. Teste jetzt Björn's neue Software: funkybont.com

    Show More Show Less
    12 mins